Naturgarten

Naturnah Gärtnern - für Mensch, Tier und Klima

Staudenbeet mit unterschiedlichen blühenden Pflanzen (Wolfsmilch, Salbei und Zierlauch)

Die Stadt Rheinstetten setzt sich für mehr Biodiversität im Siedlungsbereich ein und möchte in diesem Zusammenhang naturnahes Gärtnern in Rheinstetten fördern. Denn Gärten können Rückzugsräume und Trittsteinbiotope für Pflanzen und Tiere sein und haben auch das Potenzial, das Stadtklima zu verbessern.

Was ist ein naturnaher Garten?

Bild vom kleinen Wiesenvögelchen, Coenonympha Pamphilus (Tagfalter)

Naturnahe Gärten sind gestaltete Gärten mit langlebigen Pflanzengesellschaften und umweltfreundlichen Baumaterialien, in denen sich heimische Pflanzen- und Tierarten wohlfühlen.
Viele unserer Gartenpflanzen wurden teils schon vor Jahrhunderten aus anderen Ländern und Kontinenten nach Europa gebracht. Die Blüten zahlreicher „fremdländischer“ Arten werden durchaus gerne von verschiedenen Insekten besucht. Wer allerdings etwas für die Vielfalt unserer Insekten tun will, der muss auch eine Vielfalt heimischer Pflanzenarten anbieten. So sammeln etliche Wildbienen nur an ganz bestimmten Pflanzenarten oder -gattungen ihren Pollen. Schmetterlinge sind beim Blütenbesuch oft viel weniger wählerisch als bei der Auswahl der richtigen Raupenfutterpflanze. So kann der bekannte Schwalbenschwanz an vielen Blüten Nektar saugen, seine Raupen fressen aber praktisch ausschließlich an Doldenblütlern wie Haarstrang, Möhre oder Dill.

Wer heimische Wildpflanzen sät oder pflanzt, wird Tiere „ernten“.

Warum dann nicht gleich loslegen? Sie haben die Gestaltung Ihres Gartens selbst in der Hand!

Jede und jeder kann einen kleinen Beitrag leisten - selbst wenn nur ein Balkon zur Verfügung steht.

Weitere Informationen zu naturnahem Gärtnern

Weitere Informationen zu Wildpflanzen & Insekten

Bezugsquellen für heimische Wildpflanzen

Leider ist beim „Gärtner um die Ecke“ aus der Vielfalt der heimischen Wildpflanzen oft nur eine kleine Auswahl erhältlich. Gute Versandgärtnereien können hier mit Pflanzen und Saatgut weiterhelfen. Einige empfehlenswerte Bezugsquellen sind:

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