Museumsnachrichten

Märchenstunde
Meldung vom 23. April 2026

Gelungener Start in das neue Museumsjahr

Nach der Winterpause im Januar hat das Museum seit dem 1. Februar nun wieder regelmäßig geöffnet. Neben der sehenswerten Dauerausstellung bietet das Museum das Jahr über weitere Veranstaltungen, die einen Besuch des Museums lohnen. Letztes Wochenende standen gleich drei solcher Veranstaltungen auf dem Museumsprogramm. Bereits am Freitag bot Stadtarchivarin Annelie Lauber einen Historischen Spaziergang durch Neuburgweier an. Viele Interessierte fanden sich beim Treffpunkt am Museum ein, begaben sich auf den rund zweistündigen Spaziergang und erfuhren dabei Bekanntes, aber auch weniger Bekanntes zu Gebäuden und Ereignissen, die für die Ortsgeschichte eine Bedeutung haben. Sonntags bot das Museum die erste seiner beliebten Mitmachaktionen für Kinder an, traditionell startet das Programm mit dem „Ostereierfärben mit Naturfarben“. Trotz unfreundlichen Wetters standen die ersten Familien schon vor Beginn um 14 Uhr vor dem Museum. Mit großer Begeisterung präparierten die Kinder ihre Eier mit den bereitgelegten Pflanzenblättchen, um sie anschließend vorsichtig in die vorbereiteten Säfte zu legen. Dort färbten sich die Eier und die Kinder bastelten in der Zwischenzeit ihr Osterkörbchen. Mit Spannung wurde dann das Auspacken der Eier beobachtet. Stolz konnten die Kinder ihre bunten Eier mit nach Hause nehmen. Am späten Nachmittag fand dann noch eine Märchenstunde für Erwachsene im Museum statt. Auch hier kamen zahlreiche Besucherinnen und Besucher und erfreuten sich an den „Frauenmärchen“, die Märchenerzählerin Annette Volz in diesem Jahr stimmungsvoll vortrug.
Ausstellungseröffnung
Meldung vom 27. Oktober 2025

Zeugnisse persönlicher Sammelleidenschaften im Museum

Am vergangenen Freitag folgten zahlreiche Gäste der Einladung zur Eröffnung der Sonderausstellung „Rheinstetten sammelt – Vom Elefanten bis zur Zuckerdose“ im Museum in Neuburgweier. Im Rahmen der dritten und letzten Sonderausstellung des Museums anlässlich des Stadtjubiläums lassen acht Rheinstettener Bürgerinnen und Bürger die Besucherinnen und Besucher an ihren Sammelleidenschaften teilnehmen und zeigen eine Auswahl ihrer Objekte. Der Bogen spannt sich von Legomodellen über Schnecken in allen Farben und Formen, Zuckerdosen, Handwerkskunst aus Burkina Faso (Holzelefanten und Metallfiguren), Kugelschreiber und Fahrkarten, Objekten zu Marilyn Monroe sowie Musikinstrumenten (insbesondere Zithern und Mundharmonikas) bis hin zu Plakaten und Spielzeugfiguren der 1950er- und 1960er-Jahre. Letztere stammen zum Teil von der Firma TIM MEE TOYS, die in Neuburgweier fertigen ließ.

Alle Aussteller haben in den letzten Tagen ihre Objekte in den Ausstellungsräumen liebevoll aufgestellt. Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Sebastian Schrempp und einer kurzen Einführung in die Ausstellung durch den Vorsitzenden des Heimatvereins Stefan Gerstner im stimmungsvoll beleuchteten Museumshof, erfreuten sich die Gäste der Ausstellungseröffnung an den ausgestellten Exponaten und es entwickelten sich angeregte Gespräche mit den anwesenden Ausstellerinnen und Ausstellern über ihre Sammlungen, die sie mit viel Liebe und großem Engagement zusammengetragen haben.

Für das Museum schließt sich damit die Reihe der Veranstaltungen anlässlich des Jubiläumsjahres „50 Jahre Rheinstetten“, die im vergangenen Herbst mit der Fotoausstellung „50 Jahre Rheinstetten – Wie sich unsere Stadt in 50 Jahren veränderte“ begann und in diesem Jahr mit zahlreichen Museumsveranstaltungen wie Stadtführungen und dem Hoffest sowie den drei Sonderausstellungen unter dem Motto „Rheinstetten sammelt“ mit Beteiligung Rheinstettener Bürgerinnen und Bürger fortgesetzt wurde.

Die Stadt, der Heimatverein Rheinstetten und vor allem die beteiligten Sammlerinnen und Sammler freuen sich zum Abschluss der Veranstaltungsreihe nochmal auf zahlreiche neugierige Besucherinnen und Besucher der Sonderausstellung. Die Ausstellung ist bis Weihnachten jeden Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.

Hoffest
Meldung vom 15. Oktober 2025

Gelungenes Hoffest des Heimatvereins im Jubiläumsjahr

Auch in diesem Jahr hatte der Heimatverein wieder bei sonnig-herbstlichem Wetter zum traditionellen Hoffest in den Museumshof eingeladen. Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit am letzten Öffnungstag der Sonderausstellung „Erinnerungsdinge – Gedächtnisspuren von Menschen in Rheinstetten“ das Museum zu besuchen und den Nachmittag in gemütlicher Runde zu verbringen. Bei der Mitmachaktion „Kürbisschnitzen", beteiligten sich über 50 Kinder, auch so mancher Vater hatte seinen Spaß dabei. Im Rahmen des Stadtjubiläums konnte der Heimatverein die Marinesingers begrüßen, welche ein buntes Potpourri an Seemannsliedern zum Besten gaben. Gegen den Hunger gab es Nudelvariationen mit selbst gemachten Soßen und Pesto, sowie Fischweck. An einem reichhaltigen Kuchenbuffet konnte man sich den Sonntag noch versüßen. Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer, sowie an die Bäckerinnen und Köche im Hintergrund, die alle zu dem Gelingen des diesjährigen Hoffestes beigetragen haben.

Die nächste Mitmachaktion „Kerzenziehen“ findet am Sonntag, den 23.11.2025 statt, zuvor wird bereits am 24.10.2025 die Sonderausstellung „Rheinstetten sammelt – Vom Elefanten bis zur Zuckerdose“ eröffnet. Zu beiden Veranstaltungen laden wir die Bevölkerung herzlich ein.

Ausstellungseröffnung
Meldung vom 14. August 2025

Gut besuchte Ausstellungseröffnung im Museum

Im Rahmen der Ausstellungsreihe „Rheinstetten sammelt“ anlässlich des diesjährigen Stadtjubiläums wurde Anfang August im Museum für Siedlungsgeschichte in Neuburgweier eine neue Ausstellung eröffnet. Unter dem Titel „Erinnerungsdinge – Gedächtnisspuren von Menschen in Rheinstetten“ beschäftigen sich Indra Schelble und Olaf Quantius vom Verein poetic food forest e.V. darin in künstlerischer Form mit den Erinnerungen Rheinstettener Einwohnerinnen und Einwohner.

Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Sebastian Schrempp und der Vorsitzenden des Seniorenbeirats Brigitta Reger erläuterten die beiden Kunstschaffenden den zahlreichen Gästen, wie es zu dieser Ausstellung kam und welche Überlegungen hinter dem umgesetzten Konzept stehen. Die Idee zu dieser Ausstellung entstand bei einem Zusammentreffen der Künstlerin und des Künstlers mit Brigitta Reger am „Tag der offenen Gärten“ 2024 auf der Projektfläche „Meriske West“ des Vereins poetic food forest e.V. auf dem ehemaligen Tankgraben an der Daimler-Benz-Straße in Mörsch. Bei einem Nachmittagskaffee im Advent 2024 unterhielten sich dann Indra Schelble und Olaf Quantius mit Rheinstettener Seniorinnen und Senioren und bekamen so Einblicke in deren Lebenserinnerungen. Daraus entstanden Gedächtnisprotokolle, die die beiden in Form von Cyanotypien (Edeldruckverfahren mit blauen Farbtönen), angereichert mit Abbildungen passender Erinnerungsstücke, im Museum in Bildkonglomeraten den Besuchenden präsentieren. Ergänzt werden diese Erinnerungscluster durch Cyanotypien von Hütten und Dryaden (Baumgeister der griechischen Mythologie) sowie Malereien des Künstlerpaars.

Nach der Einführung hatten die Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, bei einem Glas Sekt die Ausstellung anzusehen und mit Indra Schelble und Olaf Quantius ins Gespräch zu kommen. Das Lesen der Erinnerungen und das Betrachten der Abbildungen führte auch unter den Gästen sogleich zu einem lebhaften Austausch eigener Erinnerungen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 12. Oktober 2025 zu sehen. Das Museum ist jeden Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Im Museum liegen ein erläuternder Begleittext und Informationsmaterial zu der Künstlerin und dem Künstler sowie zu dem Verein poetic food forest e.V. aus.

Ferienspaß
Meldung vom 08. August 2025

Begeisterte Kinder beim Ferienspaß im Museum

Das Museum beteiligte sich auch in diesem Jahr wieder mit dem Workshop „Vom Korn zur Pasta“ am städtischen Ferienspaßprogramm.

Elke Börsig von der Kreativ- und Genusswerkstatt zeigte den Kindern zunächst, aus welchen Zutaten Nudeln bestehen, bevor sie aus frisch gemahlenem Getreide, Eiern und Salz zweierlei Nudelteige vorbereitete. In die Pause, die der Teig zum Ruhen benötigte, führte Stadtarchivarin Annelie Lauber die Kinder durch das Museum. Auch hier lag der Schwerpunkt auf der Fragestellung, wie unserer Vorfahren Lebensmittel herstellten und zubereiteten. Im Anschluss an den Ausflug in die Museumsausstellung ging es für die Kinder daran, aus dem Teig die Nudeln herzustellen. Mit großer Begeisterung und viel Eifer machten sich alle ans Werk. Zunächst wurde der Teig mit Hilfe einer Nudelmaschine sehr dünn ausgerollt, bevor dann die Teigplatten entweder von Hand oder ebenfalls mit der Nudelmaschine in Streifen geschnitten wurden.

Nach so viel Einsatz waren alle Kinder dann gespannt auf das Ergebnis und genossen zum Abschluss des Vormittags sichtlich die frisch gekochten Nudeln, die Elke Börsig ihnen mit einer leckeren hausgemachten Tomatensoße servierte.

Ausstellungsbesucher
Meldung vom 13. Mai 2025

50 Jahre Rheinstetten – erster Teil der Sonderausstellung im Museum eröffnet

Zahlreiche Besucher fanden am vergangenen Freitag den Weg ins Museum, um an der Eröffnung des ersten Teils der Ausstellungsreihe „Rheinstetten sammelt“ anlässlich des diesjährigen Stadtjubiläums teilzunehmen. Mit dieser Reihe wird die Vielfalt und das Engagement der Rheinstettener Bürgerinnen und Bürger gefeiert.

Im Mittelpunkt der Ausstellungsreihe stehen die Sammelleidenschaften der Bürgerinnnen und Bürger, an denen sie die Museumsbesuche teilhaben lassen möchten und sich daher die Mühe gemacht haben, die schönsten und spannendsten Teile ihrer Sammlungen im Rahmen der Ausstellung der Öffentlichkeit zu präsentieren.

In seiner Begrüßungsansprache verriet Oberbürgermeister Sebastian Schrempp, dass er auch schon der Sammelleidenschaft verfallen war und als Jugendlicher eine stattliche Sammlung von 2.500 Bierdosen besessen hat. Deshalb sei er sehr gespannt auf das, was die Teilnehmer der Ausstellungsreihe so alles sammeln. Christian Spörl als Vorsitzender des Heimatvereins gab in seiner Einführung schon einen kleinen Überblick über die Themenbereiche, die die Besucher des Museums bei der Ausstellung erwarten. Er freute sich über die große Resonanz, die der Aufruf zur Beteiligung an der Ausstellungsreihe hatte und über den Beitrag, den das Museum mit dieser Idee unter der Regie von Annelie Lauber (Stadtarchiv Rheinstetten) gemeinsam mit dem Heimatverein zum Jubiläumsjahr leistet.

Nach den kurzen Ansprachen konnten sich die Besucherinnen und Besucher selbst ein Bild von der Ausstellung machen und zeigten sich ganz begeistert von der Vielfalt der Exponate, die die Leihgeberinnen und Leihgeber mit viel Liebe im Museum aufgebaut haben. Gerda Prasse stellt Plaketten der ADAC-Heimatfahrten aus, an denen sie über 32 Jahre gemeinsam mit ihrem Mann teilgenommen hat. Andrea Manka präsentiert ihre Sammlung japanischer Geisha-Figuren; die erste Figur hat sie von einer Japanreise mitgebracht. Modelle von Reisebussen und Lastwagen stammen aus der Sammlung von Thomas Klein, die eng mit seinem beruflichen Werdegang verbunden ist. Zierliche Swarovski-Kristallobjekte zeigt Gertrud Klein. Ihre Leidenschaft für die glitzernden Figuren begann mit einem Besuch der Swarovski-Welten in Österreich. Zahllose Backformen, Holzmodel und Teigrädchen sowie salzglasierte Öl- und Weinkrüge hat Karl-Heinz Kiefer für die Ausstellung zur Verfügung gestellt. Der Grundstock der Sammlung stammt noch von seiner Durmersheimer Großmutter, der „Bäcke Liss“. In die bunte Welt der Kreisel entführt Regina Gebele mit ihrer Sammlung: Zahllose Kreisel aller Varianten, Formen und Farben stellt sie aus. Bunt sind auch die asiatischen Flugdrachen, die aus der Sammlung von Horst Pusch stammen. Auch ganz kleine Drachen sind dabei, fast alle in leuchtenden Farben mit asiatischen Motiven bemalt. Bunte Motive zeichnen auch die Sammlung von Filmplakaten sowie Plakaten Nina Hagens und David Bowies aus, die Dorothée Barth unter dem Motiv der „Rebellen“ zusammengestellt hat. Tief in vergangene Zeiten führen die Exponate von Michael Ganßmann. Er sucht Versteinerungen und zeigt einen kleinen Teil seiner gefundenen Schätze, darunter urzeitliche Pflanzen und Tiere.

Die Ausstellung bietet einen spannenden Einblick in die unterschiedlichen Interessen und Leidenschaften der Rheinstettener und die Gäste des Abends waren sich alle einig: Die Ausstellung ist in jedem Fall einen Besuch wert!

Denise Schillinger
Meldung vom 31. März 2025

Großes Interesse bei erster Museumsveranstaltung 2025

Die Lesung “Wer braucht schon Ribisel?” von Pia Varjas (alias Denise Schillinger) am 9. Februar 2025 im PAMINA-Museum Rheinstetten war ein großer Erfolg. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Programms „Winterzeit im Rheinpark“ statt und wurde von der Autorin selbst durchgeführt. Sie fesselte das Publikum mit ihrer lebendigen Erzählweise und den emotionalen Passagen aus ihrem Buch. Die Geschichte erzählt von Resi, einer jungen Frau aus Ungarn, die nach ihrer Vertreibung einen Neuanfang in einem zerstörten Karlsruhe wagt.

Aufgrund des großen Andrangs reichte die Kapazität des Raums leider nicht aus, weshalb eine Wiederholungsveranstaltung am 30. März 2025 um 18:00 Uhr im Museum Neuburgweier geplant ist.