Stromausfall
Ein länger andauernder Stromausfall hat weitreichende Folgen, da nahezu alle Lebensbereiche von elektrischer Energie abhängig sind. Schon nach kurzer Zeit kann ein Ausfall von Strom und digitalen Systemen dazu führen, dass Heizung, Licht, Kühlung, Kommunikation, Einkauf, medizinische Versorgung und Zahlungsverkehr eingeschränkt oder nicht mehr möglich sind.
Mögliche Auswirkungen
- Ausfall von Licht, Heizung und Kühlung
- Kein Wasser aus der Leitung, wenn Versorgungssysteme betroffen sind
- Ausfall von Telefon, Internet und Mobilfunk
- Ausfall elektronischer Zahlungssysteme und Geldautomaten
- Probleme bei Einkauf, Bestellungen und Lieferungen
- Einschränkungen bei medizinischer Behandlung und Versorgung
- Einschränkungen oder Ausfall an Tankstellen, sofern keine Notstromversorgung vorhanden
Vorbereitung
- Halten Sie Taschenlampen und Ersatzbatterien bereit.
- Nutzen Sie ein batterie- oder kurbelbetriebenes Radio.
- Sorgen Sie für aufgeladene Powerbanks.
- Legen Sie eine Liste wichtiger Telefonnummern in Papierform an.
- Halten Sie Bargeld bereit.
- Sorgen Sie für Trinkwasser und haltbare Lebensmittel.
- Planen Sie eine alternative Kochmöglichkeit ein.
- Ein Gaskocher kann eine sinnvolle Ergänzung sein. Verwenden Sie diesen ausschließlich nach Herstellerangaben und nur in dafür zugelassenen Bereichen.
- Halten Sie Ihr Fahrzeug nach Möglichkeit ausreichend betankt und planen Sie notwendige Fahrten vorausschauend.
- Denken Sie auch an Tiernahrung und notwendige Bedarfe für Haustiere.
Verhalten im Ereignisfall
- Bewahren Sie Ruhe und nutzen Sie vorhandene Ressourcen sparsam.
- Halten Sie Kühl- und Gefriergeräte möglichst geschlossen.
- Informieren Sie sich über Radio und offizielle Stellen.
- Unterstützen Sie Nachbarinnen und Nachbarn, wenn Hilfe benötigt wird.
- Beachten Sie, dass Warn-Apps und Mobilfunk bei Stromausfall ebenfalls ausfallen können.
- Bei länger anhaltenden Stromausfällen richtet die Stadt Rheinstetten bei Bedarf Notfalltreffpunkte ein. Nähere Informationen werden noch bekannt gegeben.
Wichtiger Hinweis
Planen Sie so, dass Ihr Haushalt möglichst mehrere Tage ohne externe Versorgung auskommen kann. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt, sich idealerweise für bis zu zehn Tage selbst versorgen zu können. Auch ein Vorrat für zunächst drei Tage ist bereits ein sinnvoller erster Schritt und kann schrittweise erweitert werden.
