Stadt erprobt gemeinsam mit agitum den Einsatz von KI zur Analyse und Weiterentwicklung von Verwaltungsprozessen

Die Stadt Rheinstetten ist Teil der zweiten Runde des „Agentic AI Hub“, des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS). Gemeinsam mit der agitum GmbH sowie den Städten Walldorf und Bühl erprobt Rheinstetten, wie Verwaltungsprozesse strukturiert dokumentiert und daraus Potenziale für Automatisierung und effizientere Abläufe abgeleitet werden können.Bundesweit nehmen 38 Kommunen aus zwölf Bundesländern sowie 17 Start-ups und Scale-ups an der zweiten Pilotphase teil. Bis Mitte Dezember 2026 werden unterschiedliche Lösungen für den Einsatz agentischer Künstlicher Intelligenz in Kommunalverwaltungen getestet. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Sachbearbeitung, interne Verwaltungsprozesse, Wissens- und Dokumentenmanagement sowie Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger.Für Rheinstetten steht die praktische Untersuchung von Verwaltungsprozessen im Vordergrund. Gemeinsam mit dem Technologiepartner agitum soll betrachtet werden, wie bestehende Abläufe systematisch erfasst und Möglichkeiten zur Automatisierung identifiziert werden können. Ziel ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, an welchen Stellen KI sinnvoll zur Unterstützung der Beschäftigten und zur effizienteren Gestaltung von Verwaltungsabläufen eingesetzt werden kann.Der Agentic AI Hub soll zugleich zeigen, inwieweit erfolgreiche Lösungen auf unterschiedliche Kommunen übertragen werden können. Nach Angaben des BMDS konnten bereits in der ersten Pilotphase bei einzelnen Anwendungsfällen deutliche Effizienzgewinne erzielt werden. So seien beispielsweise die Durchlaufzeiten bei DSGVO-Anträgen um mehr als 90 Prozent reduziert worden.Das Interesse an der zweiten Runde war entsprechend groß: Knapp 400 Bewerbungen von Kommunen, Start-ups und Scale-ups gingen beim Bund ein. Rheinstetten gehört nun zu den ausgewählten Kommunen, die den praktischen Einsatz der Technologie erproben.Mit der Teilnahme erhält die Stadt Rheinstetten die Möglichkeit, neue technologische Ansätze unter realen Bedingungen zu untersuchen und Erfahrungen für die weitere Digitalisierung der Verwaltung zu sammeln. Entscheidend ist dabei, konkrete Einsatzmöglichkeiten zu identifizieren, die einen nachvollziehbaren Mehrwert für Verwaltungsabläufe und die tägliche Arbeit der Beschäftigten bieten.

Weitere Informationen zum Agentic AI Hub stellt das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung auf seiner Internetseite bereit.https://bmds.bund.de/aktuelles/pressemitteilungen/detail/agentic-ai-hub-zweite-runde-startet-mit-17-start-ups-und-38-kommunen

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