Überschuss fließt in die Fernwärme

| Aus dem Gemeinderat Fernwärme


Mit einem Jahresüberschuss von rund 155.000 Euro schloss das Jahr 2019 der Netzeigentumsgesellschaft Rheinstetten GmbH & Co. KG. Die Bilanzsumme beträgt 15,5 Millionen Euro. Der Gemeinderat Rheinstetten nahm vom Lagebericht 2019, den Kämmerer Thorsten Dauth vorgetragen hatte, zustimmend Kenntnis. Geprüft hatte die Zahlen die Stuttgarter Filiale der Ernst & Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die vom Gemeinderat mehrheitlich auch den Prüfungsauftrag für das nachfolgende Geschäftsjahr der Netzeigentumsgesellschaft erhielt. Der Gewinn wird für die Stärkung des Eigenkapitals der Sparte Fernwärme verwendet. Das wichtigste Projekt ist der Ausbau des Fernwärmenetzes in Rheinstetten. Zur Finanzierung dieses Vorhabens haben sich die Gesellschafter verpflichtet, dass Eigenkapital in Höhe von 20 bis 30 Prozent vorhanden sein sollte. Dies soll durch das „Stehenlassen“ von Jahresgewinnen erreicht werden. Die Netzeigentumsgesellschaft wurde am 1. August 2013 gegründet. Gesellschafter sind die Große Kreisstadt Rheinstetten (51 Prozent), die Netze BW GmbH (24,5 Prozent) und die Stadtwerke Karlsruhe (24,5 Prozent).

Das Geschäftsjahr 2019 war geprägt von der Verpachtung des Strom- und Gasnetzes, der Herstellung neuer Netzanschlüsse und erforderlicher Netzerweiterungen. Die Umsatzerlöse betrugen 941.766 Euro (Vorjahr 980.999 Euro). Im Jahr 2019 nahm die Gesellschaft ein Förderdarlehen von 1,5 Millionen Euro auf, um Investitionen beim Ausbau der Fernwärmeversorgung zu finanzieren. Das Sachanlagevermögen beträgt im Strom- und Gasnetzbereich 11,6 Millionen Euro und im Fernwärmenetz 3,3 Millionen Euro. Die Schulden betragen 5,3 Millionen Euro. Für das Jahr 2020 wird nach dem aktuellen Wirtschaftsplan ein Gewinn von 64.000 Euro erwartet; in das Strom- und Gasnetz sollen 613.000 Euro investiert werden. In der Sparte Fernwärme sollen für das Grundnetz und für Verteilerleitungen rund zwei Millionen Euro ausgegeben werden. (m.f.G.d.BNN)


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