Stationäre Raumlüfter für Schulen und Kitas

| Aus dem Gemeinderat


Gemeinderat stellt Mittel für Planungen bereit

Um die Corona-Infektionsgefahr zu senken, sollen die Rheinstettener Grundschulen und Kindertagesstätten mit stationären raumlufttechnischen Anlagen ausgestattet werden. Mit einem einstimmigen Votum hat der Gemeinderat außerplanmäßige Mittel in Höhe von 300.000 Euro für die Beauftragung von Planungen freigegeben.

Die Pestalozzischule mit der Außenstelle Albert-Schweitzer-Schule, die Schwarzwaldschule mit den beiden Außenstellen Johann-Rupprecht-Schule „Neubau“ und „Altbau“ sowie die Rheinwaldschule sollen für ihre Klassenzimmer Luftfilteranlagen bekommen. Auch die Kindergärten Regenbogen, Sonnenschein, Sonnenblick und Kunterbunt stehen auf der Liste der Einrichtungen, die versorgt werden sollen.

Vorgesehen ist der Einbau der Anlagen laut Stadtverwaltung in den Pfingst- und Sommerferien 2022. Vorher erfolgt aber noch ein Beschluss im Gemeinderat – in der jetzigen Sitzung ging es lediglich um grünes Licht für die Planungsleistungen. Die Geräte können entweder an der Decke angebracht werden oder als Schrank an Wänden beziehungsweise in Heizungs- und Fensternischen.

Anders als die mobilen Luftfiltergeräte, die viele Kommunen für Schulen und Kindergärten angeschafft haben, werden sie fest in den Bau integriert. Für jeden der gut 90 Räume, die Lüftungsanlagen erhalten sollen, müssen individuelle Planungen angestellt werden, da die baulichen Gegebenheiten von Ort unterschiedlich sind.

Die Kosten für Anschaffung, Einbau und Ingenieur-Honorar werden sich laut Stadtverwaltung auf rund vier Millionen Euro belaufen. Nach Bundesförderung wird an der Stadt voraussichtlich lediglich rund eine Million Euro hängen bleiben. Für alle zehn Einrichtungen, die ausgestattet werden sollen, liegen Zuwendungsbescheide des zuständigen Bundesamtes bereits vor.

Am stärksten ins Gewicht fallen bei den Ausgaben die Schwarzwaldschule und die Albert-Schweitzer-Schule mit jeweils 800.000 Euro brutto für den Einbau. Das liegt daran, dass sie jeweils über 20 Räume verfügen, die ausgestattet werden sollen – so viele wie keine andere Einrichtung auf der Liste der Stadtverwaltung. Die Kosten für den Einbau der Anlagen liegen pro Raum bei rund 40.000 Euro. Die Stadtverwaltung hat sich Angebote von zwei Ingenieurbüros eingeholt.

(m.f.G.d.BNN)


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