Schulterschluss beim Thema Corona-Virus / Hotline 0721/133 3333

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Stadt und Landkreis Karlsruhe gehen einvernehmlich vor / Gemeinsame Hotline

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz von Stadt- und Landkreis Karlsruhe mit Vertretern des Gesundheitswesens berichteten die Beteiligten am 06.03.2020 nicht nur über den Status Quo des Corona-Virus in der Region, sondern skizzierten auch, wie künftig mit der Erkrankung umgegangen werden könnte. Bisherige Maßnahmen hätten erfolgreich gegriffen, bestätigte hierzu der Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup. So sei es bisher gelungen, die Infektionsketten zu unterbrechen, was bei steigenden Fallzahlen und einem erhöhten Risiko nicht mehr möglich sein wird. Damit einer erwarteten „neuen Phase der Erkrankungswelle“ angemessen begegnet werden kann, stünden nun die Stadt, der Landkreis und das Gesundheitswesen noch stärker in Kontakt, um „einheitliche Kommunikationskanäle“ zu entwickeln und „Verunsicherung so weit wie möglich abzubauen“, so das Stadtoberhaupt weiter.

Zum Beispiel mit einem öffentlichen Kanal, auf dem täglich Neuigkeiten und Erklärungen zu finden sein könnten. Die Wichtigkeit der Abstimmung untereinander und die Verbreitung „identischer Infos“ befürwortete auch Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, der zudem die gemeinsame Hotline begrüßte, die weiterhin unter der Telefonnummer 0721 / 133 3333 erreichbar sein wird. Wie sich diejenigen verhalten sollen, die glauben erkrankt zu sein, erklärte Dr. Ulrich Wagner vom Gesundheitsamt, der damit auf einen gemeinsamen Appell der Karlsruher Ärzteschaft einging. Wichtig sei es, sich nicht sofort zum Arzt oder ins Krankenhaus zu begeben, sondern sich telefonisch zu informieren und auch auf diesem Wege bei der Hausarztpraxis zu melden. Diese könne dann in Rücksprache mit dem Gesundheitsamt über weitere Schritte entscheiden, wie eine Testung oder häusliche Isolation.

Zudem appellierten alle Beteiligten an die Eigenverantwortung der Bevölkerung. Wie bei Grippewellen sei es wichtig, Hygienehinweise zu befolgen und damit sich und seine Mitmenschen zu schützen. Dies umfasse auch den Besuch von Veranstaltungen. Ob diese überhaupt stattfinden können, richtet sich nach einem Kriterienkatalog des Robert-Koch-Instituts und wird von Fall zu Fall entschieden.

 

Ergänzende Hinweise der Stadt Rheinstetten:

Angesichts der recht dynamischen Entwicklungen beim Thema Corona-Virus können sich auch weiterhin kurzfristige Änderungen der Lage ergeben (z.B. Einstufung der Risikogebiete, neue Risikobewertung von Veranstaltungen und ggf. auch deren Absage, Auswirkungen auf Schulen und Betreuungseinrichtungen usw.).

Zur tagesaktuellen Information der Bevölkerung stehen im Internet mehrere offizielle Informationskanäle zur Verfügung. Insbesondere verweisen wir auf die Internetseiten   des Gesundheitsamtes des Landkreises Karlsruhe, des Sozialministeriums Baden-Württemberg sowie des Robert-Koch-Institutes. Neben der Telefon-Hotline des Stadt- und Landkreises Karlsruhe 0721/ 133 3333 (8 bis 18 Uhr) hat auch das Landesgesundheitsamt eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet: 0711 904-39555 (täglich zwischen 9 und 18 Uhr). Oberbürgermeister Sebastian Schrempp bittet die Einwohnerinnen und Einwohner weiterhin um besonnenen Umgang mit der Thematik. Informationen sollten immer über die offiziellen Kanäle eingeholt und keinesfalls Spekulationen verbreitet werden.

Das Robert Koch-Institut empfiehlt folgende einfache Hygienemaßnahmen im Alltag:

Hände waschen: Die Hände sind die häufigsten Überträger von ansteckenden Infektions­krankheiten. Deshalb: Hände regelmäßig und gründlich (mindestens 20 bis 30 Sekunden) waschen, danach sorgfältig abtrocknen. Wichtiger als die Wassertemperatur sind die Dauer des Händewaschens und das gründliche Einseifen der Hände.

Hust- und Niesetikette beachten: Einfache Hygieneregeln schützen andere vor Ansteckung: Beim Niesen und Husten nicht die Hand vor Mund und Nase halten, sondern in die Armbeuge oder noch besser in ein Taschentuch niesen und husten. Mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen halten und sich wegdrehen. Danach gründlich die Hände waschen.

Abstand zu erkrankten Menschen halten: Enge Körperkontakte vermeiden, nach dem Kontakt zu Erkrankten gründlich die Hände waschen und im Krankheitsfall auf das Hände­schütteln verzichten.

 


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