Logo Stadt Rheinstetten

Sanierung der Ufgauhalle - Entscheidung Kegelbahn

| Aus dem Gemeinderat


In der Sitzung am 10.12.2024 beschlossen die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt und Technik mit sechs Ja-Stimmen und fünf Gegenstimmen, die Nutzung mit vier Kegelbahnen (Variante D1) beizubehalten.

Vorangegangen war die Entscheidung des Gemeinderates am 24.09.2024 für die Variante D, die Gastronomie zu erhalten und die Pächterwohnung abzubrechen. Gleichzeitig erhielt die Verwaltung den Auftrag, bei den geplanten Gesamtkosten von 15.665.000 Euro Einsparpotentiale für die Kegelbahn zu erörtern.

Drei Varianten stellte die Verwaltung in der Sitzung vor:

  • D1: Alle Bereiche in der bisherigen Aufteilung werden saniert einschließlich der vier Kegelbahnen.
  • D2: Zwei Kegelbahnen bleiben, mit dem entfallenden Kegelbahnbereich werden die Garderobe, das Tisch-/Stuhllager erweitert und Nebenräume geschaffen.
    Einsparung: 10.000 Euro
  • D3: Zwei Kegelbahnen bleiben, mit dem gewonnenen Platz werden die Garderobe erweitert und die Anzahl der WCs aufgestockt. Der WC-Anbau am südlichen Teil des Gebäudes entfällt.
    Einsparung: 150.000 Euro

Das Foyer würde von einer Reduzierung auf zwei Kegelbahnen sehr profitieren. Mit dem „Hineinwachsen“ der Garderobe in den Bereich der Kegelbahn (D2 und D3) entstünde ein nahezu quadratischer Raum mit einem schönen Begrüßungsambiente und vielen Nutzungsmöglichkeiten. Den größten Vorteil beim Entfallen von zwei Kegelbahnen würde die Verlagerung der WCs in den frei werdenden Bereich bringen. Diese wären dann alle übersichtlich an einer Stelle und der WC-Anbau könnte komplett entfallen. Aufgrund der deutlich höheren Einsparmöglichkeit und den Vorteilen wurde dem Gremium bei den Varianten mit zwei Kegelbahnen nur die Variante D3 vorgeschlagen.

Klarer Vorteil für die Variante D1 sind die vier Kegelbahnen, die mit den entsprechenden Nebenräumen ligatauglich wären. Da sich das Freizeitkegeln auf die Wochenenden und die Abende unter der Woche konzentriert, ist es von Vorteil, mehrere Bahnen parallel vermieten zu können, was wirtschaftlicher wäre und dem zukünftigen Pächter ein zweites Standbein neben dem Gastrobetrieb ermöglichen würde.

Die wenigen, sich in Gaststätten im Umfeld befindlichen Kegelbahnen sind in die Jahre gekommen. Regelmäßig fragen Kegelclubs nach Alternativen an. Eine neue Kegelbahn mit vier Bahnen wäre ein Alleinstellungsmerkmal in der Region.

Aufgrund der genannten Argumente entschied sich das Gremium schlussendlich für den Beschlussvorschlag D1, die Kegelbahn in seiner jetzigen Form zu erhalten.

 


Zurück