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Rheinstetten sucht Kurs für den Haushalt 2026

| Aus dem Gemeinderat Haushalt


Türschild von Kämmerer Thorsten Dauth mit der Zimmer Nr. 413

Die Finanzlage Rheinstettens bleibt herausfordernd. Kämmerer Thorsten Dauth machte in der Sitzung des Verwaltungs- und Finanzausschusses vergangene Woche deutlich: Trotz Bundesmitteln aus dem Sondervermögen (ca. zwölf Millionen Euro) droht mittelfristig eine Neuverschuldung von rund 34 Millionen Euro. Entlastung bringt immerhin die Kreisumlage, die mit 34 Prozentpunkten niedriger ausfällt als erwartet. Rund 600.000 Euro können dadurch eingespart werden.

Im Gremium wurde über Prioritäten diskutiert: Während Dauth betonte, dass kleine Kürzungen kaum Wirkung zeigen, stand die Frage im Raum, ob große Projekte wie der Bau der Ganztagsgrundschule Mörsch verschoben werden sollten. Die CDU warnte vor steigenden Baukosten und erhielt Unterstützung von Oberbürgermeister Sebastian Schrempp.

Auch der Feuerwehr-Etat und die Sanierung der Ufgauhalle sorgte für Diskussionen. Birgit Mangold (Grüne) stellte z. B. die geplante Kegelbahn infrage. Die CDU hielt dagegen, die SPD zweifelte an der künftigen Nachfrage. Einsparungen von 340.000 Euro wurden am Ende nicht beschlossen.

Klarer entschieden wurde beim Kita-Projekt Storchennest: Die geplanten 1,6 Millionen Euro für Containerlösungen entfallen, da eine räumliche Lösung ohne Zusatzkosten möglich scheint.

Die Verwaltung soll nun prüfen, ob sich bei den zahlreichen Jahrespauschalen für Kindergärten, Schulen und den Bauhof weitere Kürzungen ergeben können und die neuen Zahlen zur geplanten Verabschiedung des Haushaltes in der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres (16.12.2025) vorlegen.


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