Rheinstetten beteiligt sich an Projekt „kvv.nextbike“

| Aus dem Gemeinderat


Leihräder an zwei Haltestellen / Anbindung an Mobilitätsportal

Bild Straßenbahn Rheinstetten an der Haltestelle
An einem Projekt für Leihräder des KVV will sich Rheinstetten beteiligen. Auch an der Haltestelle Rösselsbrünnle und Messe sollen künftig Leihräder stehen. Foto: krk

Die Stadt Rheinstetten beteiligt sich am neuen Karlsruher Fahrradvermietsystem (FVS), das zum 1. März in Betrieb geht. Das bisherige Angebot „Fächerrad“ in Karlsruhe wird künftig vom Karlsruher Verkehrsverbund nach einer europaweiten Ausschreibung in Zusammenarbeit mit dem in rund 200 Städten weltweit vertretenen Dienstleister „nextbike“ als „kvv.nextbike“ betrieben. Rheinstetten wird nach Beschluss des Verwaltungs- und Finanzausschusses von vergangener Woche zunächst vier Leihfahrräder an zwei Stationen anbieten. Je zwei Räder sollen an den S-Bahn-Haltestellen Rösselsbrünnle und Leichtsandstraße/Messe platziert werden. Hinzu kommt noch ein Lastenfahrrad, das in das System integriert ist und am Rösselsbrünnle stationiert werden soll, wie Marketingchefin Nicole Schumann im Ausschuss informierte.

Die Registrierung fürs System ist per Smartphone-App oder über die Homepage www.nextbike.de möglich. Die Tarife für die Nutzer liegen bei einem Euro für 30 Minuten, neun Euro für 24 Stunden, 48 Euro für ein Jahresabonnement oder 39 Euro in Verbindung mit einem KVV-Abo. Die Sammelstellen bestehen aus Infotafeln oder Stelen mit Hinweisen zur Anmeldung, Ausleihe und Rückgabe der Räder per Weblink, App-Download oder QR-Code sowie einem Stadtplan. Zudem gilt die Registrierung überall, wo nextbike aktiv ist, in der Großregion beispielsweise auch im Verkehrsverbund Rhein-Neckar.

Für den Ausschuss war wichtig, bei überschaubaren Kosten für acht Jahre Erfahrungen zu sammeln, insbesondere die Möglichkeit von Umstieg von Bahn/Bus auf Räder sei ein guter Einstieg in umweltfreundliche Mobilität. Nachbesserungen – Thema E-Bike – seien möglich. Auch wenn das Angebot eine Freiwilligkeitsleistung sei – diese sind in Rheinstetten unter kritischer Bewertung – werde durch den Beschluss die Forderung des Gemeinderates, den Radverkehr zu fördern, erfüllt, so Oberbürgermeister Sebastian Schrempp.

Ob das Angebot in Rheinstetten auch schon zum März besteht, ist „noch etwas fraglich, wahrscheinlich wird es April“, so Schumann abschließend. (m.f.G.d.BNN)


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