Machbarkeitsstudie zur Kläranlage vorgestellt

| Aus dem Gemeinderat


In dem auf der Gemarkung Rheinstetten verlaufenden Abschnitt des Federbachs werden die Ziele der EU-Wasserrahmenrichtlinie, d.h. ein guter chemischer und ökologischer Gewässerzustand, noch deutlich verfehlt. Um die Defizite bei der Sauerstoffversorgung der Belebungsbecken und bei der ungeregelten Fällmittelzugabe kurzfristig zu beseitigen, wurden dem Ausschuss für Umwelt und Technik (AUT) im Dezember vier bereits erprobte Varianten vorgestellt. Der AUT sprach einstimmig die Empfehlung an den Gemeinderat aus, Variante A mit Zugabe von Pulveraktivkohle (PAK) und nachgeschalteter Flockungsfiltration weiterzuverfolgen. Variante A ist mit einem vertretbaren Kostenaufwand zu realisieren und stellt ein für Kläranlagen mit einer Anschlussgröße von weniger als 50.000 Einwohnerwerten angepasstes, technisch beherrschbares Verfahren dar. Eine Realisierung auf dem Gelände der Kläranlage, bzw. des angrenzenden Wertstoffhofs ist möglich. Ein Eingriff in die angrenzenden Schutzgebiete und Biotope ist somit nicht erforderlich.

Weitere Informationen zu diesem und anderen Tagesordnungspunkten finden Sie in den öffentlich einsehbaren Sitzungsvorlagen unter rheinstetten.ris-portal.de.


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