Kooperationsvereinbarung unterzeichnet


Stadt Rheinstetten stärkt Zusammenarbeit zwischen Schulen und Schulsozialarbeit

Heike Striby , Kerstin Philipp, Manuela Zöller, Doris Wesserling, Oberbürgermeister Sebastian Schrempp, Stellv. Hauptamtsleiter Christian Schorpp
Heike Striby (Leiterin der Jugend- und Schulsozialarbeit Rheinstetten), Kerstin Philipp (Schulleitung Realschule Rheinstetten), Manuela Zöller (Schulleitung Schwarzwaldschule), Doris Wesserling (Geschäftsführende Schulleitung der Rheinstettener Grundschulen), Oberbürgermeister Sebastian Schrempp, Christian Schorpp (stellvertretende Hauptamtsleitung) bei der Unterzeichnung der Vereinbarung im Rathaus Mitte.

Seit dem Schuljahr 2018/2019 gibt es an fast allen Schulen in Rheinstetten Schulsozialarbeit. Die Stadt Rheinstetten sieht die Wirksamkeit der Schulsozialarbeit und hat diese über die Jahre kontinuierlich ausgebaut. Gerade wurde die Stelle für die Grundschulen in Mörsch und Neuburgweier um eine Viertelstelle erhöht.

Schon vor Jahren wurden konkrete Inhalte verbindlich für beide Kooperationspartner in einer Vereinbarung festgelegt, die in den letzten Wochen überarbeitet wurde. „Hand in Hand haben wir hier ein tolles Papier erarbeitet“, freut sich Heike Striby, Leiterin der Jugend- und Schulsozialarbeit in Rheinstetten.

Ende Juni fand im Rathaus Mitte ein Treffen statt, an dem diese überarbeiteten Verträge von den Schulleitungen und Oberbürgermeister Sebastian Schrempp unterzeichnet wurden. Der Direktor des Walahfrid-Strabo-Gymnasiums, der wegen der mündlichen Abiturprüfungen bei dem Treffen nicht anwesend sein konnte, wird die Vereinbarung im Nachgang noch unterschreiben.

Alle Anwesenden waren sich einig, dass in der Zusammenarbeit zwischen den Schulsozialarbeiterinnen und den anderen Beteiligten der Schulen immer das Wohl der Kinder im Mittelpunkt steht. „Unsere Kinder und Jugendlichen in schwierigen Lebenssituationen zu unterstützen, das ist unser Anspruch“, so OB Schrempp bei der Unterzeichnung. „Gerade die letzten beiden Jahre waren für unsere Kinder und Jugendlichen wegen der Kontaktbeschränkungen sehr anstrengend. Unsere zielgerichtete Schulsozialarbeit arbeitet gemeinsam mit unseren Schülerinnen und Schülern an entstandenen Problemen.“ Und so zeigten sich beide Seiten äußerst zufrieden mit diesem Zusammenwirken, das in Rheinstetten an allen Schulen hervorragend gelingt.

Hintergrund:

Die Schulsozialarbeit ist ein Angebot der Jugendhilfe nach § 13 SGB VIII, bei dem sozialpädagogische Fachkräfte kontinuierlich am Ort Schule tätig sind. Sie arbeiten mit Lehrkräften auf einer verbildlich vereinbarten und gleichberechtigten Basis zusammen. Erziehungsberechtigte und Lehrkräfte werden zu Themen der Erziehung beraten und in der Umsetzung des Kinder- und Jugendschutzes unterstützt. Kinder und Jugendliche werden zu individuellen und altersspezifischen Themen beraten. (Karsten Speck, 2006, Qualität und Evaluation in der Schulsozialarbeit: Konzepte, Rahmenbedingungen und Wirkungen, Wiesbaden: VS Verlag S. 23).


Zurück