Informationen zum Coronavirus (Stand 02.03.2020)

| Corona


Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg hat aufgrund der Lageentwicklung bezüglich des Coronavirus Hinweise an die Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen herausgegeben. Die Stadt Rheinstetten wird entsprechend dieser Hinweise verfahren und hat die städtischen Betreuungseinrichtungen bereits informiert.

Insbesondere gilt, dass alle Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem definierten Risikogebiet aufgehalten haben, vorläufig zu Hause bleiben. Personen, die in einem Risikogebiet waren und Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall u.a. bekommen, sind darüber hinaus gehalten, alle nicht notwendigen Kontakte zu vermeiden und umgehend telefonisch mit ihrem Hausarzt oder kassenärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116117 Kontakt aufzunehmen. Wer Kontakt zu einem bestätigt an COVID-19 Erkrankten hatte, muss umgehend das örtlich zuständige Gesundheitsamt kontaktieren.

Für alle Personen, die nicht in einem Risikogebiet waren und keinen Kontakt zu einem am neuartigen Coronavirus Erkrankten hatten, sind keine speziellen Vorsichtsmaßnahmen nötig. Diese Personen können daher uneingeschränkt am Schul- bzw. Kita-Betrieb teilnehmen. Sämtliche Hinweise gelten gleichermaßen für Kinder, die eine Einrichtung besuchen, wie auch für die Erzieherinnen und Erzieher sowie sonstiges Personal.

Weitere aktuelle Hinweise des Sozialministeriums Baden-Württemberg, u.a. auch für Italien-Reisende bzw. Rückkehrer finden Sie hier.

Wie das Sozialministerium Baden-Württemberg am vergangenen Freitag bestätigte, ist bei einem Mann aus Nürnberg, der sich geschäftlich in Karlsruhe aufhielt, eine Infektion mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) festgestellt worden. Der Patient befindet sich im Städtischen Klinikum Karlsruhe und wird dort medizinisch betreut. Kontaktpersonen wurden ermittelt und vom Gesundheitsamt alle notwendigen Maßnahmen getroffen. Aufgrund der begrenzten Kontakte sind keine weiteren, die Bevölkerung betreffenden Maßnahmen erforderlich geworden. Oberbürgermeister Sebastian Schrempp bittet die Einwohnerinnen und Einwohner um besonnenen Umgang mit der Situation und bittet, Informationen der Behörden abzuwarten und keine Spekulationen zu verbreiten.

Weitergehende Informationen zum Thema Coronavirus erhalten Sie unter anderem auf den Internetseiten des Gesundheitsamtes des Landkreises Karlsruhe, des Sozialministeriums Baden-Württemberg sowie des Robert-Koch-Institutes. Außerdem hat das Landesgesundheitsamt eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet: 0711 904-39555 (werktags zwischen 9 und 16 Uhr).

 

Das Robert Koch-Institut empfiehlt folgende einfache Hygienemaßnahmen im Alltag, die auch für die aktuelle Grippewelle sinnvoll sind:

Hände waschen: Die Hände sind die häufigsten Überträger von ansteckenden Infektionskrankheiten. Deshalb: Hände regelmäßig und gründlich (mindestens 20 bis 30 Sekunden) waschen, danach sorgfältig abtrocknen. Wichtiger als die Wassertemperatur sind die Dauer des Händewaschens und das gründliche Einseifen der Hände.

Hust- und Niesetikette beachten: Einfache Hygieneregeln schützen andere vor Ansteckung: Beim Niesen und Husten nicht die Hand vor Mund und Nase halten, sondern in die Armbeuge oder noch besser in ein Taschentuch niesen und husten. Mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen halten und sich wegdrehen. Danach gründlich die Hände waschen.

Abstand zu erkrankten Menschen halten: Enge Körperkontakte vermeiden, nach dem Kontakt zu Erkrankten gründlich die Hände waschen und im Krankheitsfall auf das Händeschütteln verzichten.


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