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Haushalt 2025: Liquide Mittel schmelzen massiv

| Aus dem Gemeinderat


Geldscheine in Geldkassette
Volle Kassen in Rheinstetten? Nein – die liquiden Mittel schmelzen massiv.

Ende Februar diskutierte der Gemeinderat zwei Tage lang in einer Haushaltsklausur über den Zahlen des Haushalts 2025, in der vergangenen Sitzung nun wurde er mit zahlreichen Enthaltungen genehmigt (Die Haushaltsreden der Fraktionen und Gruppen hierzu finden Sie nach den amtlichen Nachrichten). „Die Lage ist prekär“, so Oberbürgermeister Sebastian Schrempp. „Die Erträge sinken stetig und die Aufwendungen, die vor allem mit den gesetzlichen Aufgaben aus Bund und Land zusammenhängen, steigen ungebremst.“ Auch Kämmerer Thorsten Dauth sieht die liquiden Mittel in Höhe von 28 Mio. Euro massiv dahinschmelzen. „Ab Ende 2027 rutschen wir hier ins Minus“, so Dauth.

Nachfolgend finden Sie Zahlen/Daten/Fakten in Kürze:

Finanzlage der Kommune:

  • Der Haushaltsplanentwurf 2025 zeigt ein Defizit von 5,87 Millionen Euro im Ergebnishaushalt.
  • Der Bestand an liquiden Mitteln schrumpft laut Prognose von 28 Millionen Euro Ende 2024 auf minus 12,8 Millionen Euro Ende 2028.

Gründe für die prekäre Lage:

  • Stetig sinkende Erträge und fehlende Unterstützung von Bund und Land.
  • Steigende Aufwendungen, insbesondere im Sozialbereich, sowie neue gesetzliche Vorgaben.
  • Zunehmende Belastung durch die Kreisumlage und steigende Personalkosten.

Ausgabenbeispiele:

  • Öffentlicher Nahverkehr verursacht hohe Kosten, (2025 1,9 Mio. Euro/2022 1,2 Mio. Euro).

Strategien und Prioritäten:

  • Projekte werden verschoben und zeitlich gestreckt, um Mittel zu sparen.
  • Nicht dringende Projekte, wie die Sanierung der Bürgerhalle Neuburgweier, werden vorerst zurückgestellt.

Zukunftsaussichten:

  • Die Stadt rechnet trotz Maßnahmen bis 2028 mit einem Anstieg der Verschuldung auf 29,7 Millionen Euro.

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