Grundschulentwicklung Rheinstetten

| Schulentwicklung


Nachdem im Januar 2015  - und somit nach gut 18 Monaten seit Beginn des Entwicklungsprozesses - die Entscheidung gefällt wurde, in Neuburgweier, Mörsch und Forchheim jeweils einen Grundschulstandort zu betreiben, wurde die zweite  Phase des kommunalen Grundschulentwicklungsprozesses  begonnen. Es geht nun um die Umsetzung und ganz konkret darum, wie und in welcher zeitlichen Abfolge die Zusammenführung der Schulen und der Ausbau der Ganztagesschulen erfolgt.

Die bewährten Strukturen der ersten Phase werden in der zweiten Phase beibehalten. Die Lenkungsgruppe, bestehend aus Mitgliedern der Verwaltung sowie Vertreterinnen und Vertreter der Beteiligungsgruppen „Schulleitung“, „Eltern“ und „Gemeinderat“, wird unverändert fortgeführt. Die Lenkungsgruppe versteht sich als „Helikopter“, der die laufenden schulischen Prozesse in Forchheim und Mörsch begleitet und die für das gesamte Stadtgebiet relevanten Frage- und Aufgabenstellungen sichtet, sammelt, klärt, und kommuniziert.       

Der Rheinstettener Weg …

Nachdem in der ersten Phase vor allem die Perspektive „Grundschulstandorte in der Stadt Rheinstetten“ betrachtet wurde, kommt die zweite Phase nun in den Schulen an. Die Schulgemeinschaften vor Ort sind aufgefordert und eingeladen gleichermaßen, die in die Zukunft ausgerichtete pädagogische Entwicklung sowie die Erarbeitung nachhaltiger Gelingensstrukturen anzustoßen und auszugestalten. Das Staatliche Schulamt begleitet die Grundschulen bei ihrem Zusammenführungs- und Entwicklungsprozess. In ihrer Rolle als Schulträgerin unterstützt die Stadt diesen Prozess.

Die Zukunft der Werkrealschule, die Sanierung des Schulzentrums, der Beschluss der Qualitätsmatrix sind Kräfte, die auf den Entwicklungsprozess in der Grundschullandschaft einwirken,

… konkretisiert sich nunmehr in drei Entwicklungsperspektiven:
Entwicklungsperspektive „Neue Grundschule in Forchheim“

In Forchheim wird perspektivisch aus der GS Johann-Rupprecht-Schule und der GS mit WRS Schwarzwaldschule eine neue Grundschule entstehen, die ein ganztägiges Bildungsangebot anbieten wird.

Hierzu wird es unter Leitung der aktuellen Schulleitungen der beiden Forchheimer Grundschulen und bestehend aus Lehrpersonen und Eltern eine Planungsgruppe geben, um den Prozess zur Erarbeitung eines Pädagogischen Schulkonzepts zu erarbeiten.

Entwicklungsperspektive “Neue Grundschule in Mörsch“
In Mörsch wird perspektivisch aus der GS Pestalozzischule und der GS Albert-Schweitzer-Schule eine neue Grundschule entstehen, die ein ganztägiges Bildungsangebot anbieten wird.

Eine Planungsgruppe unter Leitung der aktuellen Schulleitungen der beiden Mörscher Grundschulen und bestehend aus Lehrpersonen und Eltern werden eine Planungsgruppe/Steuergruppe bilden und den Prozess zur Erarbeitung eines Pädagogischen Schulkonzepts auf der Grundlage der vom Gemeinderat beschlossenen Qualitätsmatrix zu initiieren.  

Entwicklungsperspektive „Die ganze Stadt.“
Vor allem die beschlossene Qualitätsmatrix sowie die einhergehenden Zusammenführungen von jeweils zwei Grundschulen in Mörsch bzw. in Forchheim erfordern schulübergreifend und stadtweit eine Organisation des Zusammenspiels der verschiedenen aktivierten Arbeitsebenen. Der Blick auf die ganze Stadt sichert die Koordination des Gesamtprozesses. Das Zusammenführen der Ergebnisse der Arbeitsebenen „neue Grundschule Forchheim“ und „neue Grundschule Mörsch“, die Realisierung der Qualitätsmatrix in den drei künftigen Grundschulen, der Informationstransfer an Beteiligte und Bürgerschaft sind dabei beispielhaft wesentliche Merkmale.

Und wie ist nun die zeitliche Umsetzung vorgesehen?
Die „neue Grundschule Forchheim“ wird durch die Zusammenführung von Johann-Rupprecht- und Schwarzwald-Grundschule entstehen und soll zum Schuljahr 2017/18 an den Start gehen. Ein gut durchdachtes und qualitätsvolles pädagogisches Konzept, ein Raumprogramm, das den Anforderungen der Qualitätsmatrix gerecht wird und ein bedarfsgerechtes Ganztagesschulangebot soll bis zu diesem Zeitpunkt umgesetzt werden.

Die „neue Grundschule Mörsch“ soll zum Schuljahr 2020/21 starten. Auch dort wird es eine Planungsgruppe nach demselben Muster wie in Forchheim geben. Neben der Erarbeitung eines Pädagogischen Konzeptes durch die Planungsgruppe, sind dort Bestandsumbaumaßnahmen notwendig, um die Kriterien der Qualitätsmatrix zu erfüllen. Auch in der neuen Grundschule in Mörsch soll Ganztagesschule möglich sein.

Der nächste Arbeitsblock ist im Winter geplant. Bis dahin werden Ergebnisse aus den Planungsgruppen vorliegen, die Grundlage für die nächsten Umsetzungsschritte sein werden.


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