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Großer Zuspruch bei Vortrag zur Stadtgeschichte

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Viele Menschen im Bürgersaal des neuen Bürgerhauses bei einem Vortrag

Am vergangenen Donnerstag fand im Bürgersaal des neuen Bürgerhauses der erste Vortrag von Dr. Katja Förster, Autorin der neuen Publikation zur Stadtgeschichte, statt. Das Interesse der Bevölkerung war so groß, dass der Saal fast bis auf den letzten Platz gefüllt war. Im ersten Vortrag der Vortragsreihe zu ausgewählten Kapiteln aus dem neuen Buch stellte Katja Förster die Ergebnisse ihrer Recherchen zu der Zeit des Nationalsozialismus vor. Dieser Zeitraum war in den bisherigen Publikationen zur Stadtgeschichte nicht angemessen behandelt worden, sodass damit eine Lücke in der Geschichte Rheinstettens geschlossen werden konnte. Daher lag ein Schwerpunkt des Vortrags auch auf dem Aspekt, wie die Nationalsozialisten ihre Herrschaft auf der kommunalen Ebene durchsetzten, wie die NSDAP trotz anfänglicher Schwierigkeiten in den durch eine starke Arbeiterschaft geprägten Ortschaften ihre Strukturen aufbauen konnte und welche Personen als Bürgermeister in den Jahren an der Spitze der Verwaltungen standen. Aber auch das Verbot der Arbeitervereine und der katholischen Vereine, die Auswirkungen des Westwallbaus und die Zerstörungen zu Kriegsende waren Themen des Vortrags. Mit Hilfe zahlreicher Abbildungen gab Katja Förster den Besucherinnen und Besuchern so einen fundierten Überblick über die zwölf Jahre der NS-Diktatur in den Rheinstettener Stadtteilen.

In der Reihe folgen noch zwei weitere Vorträge:

  • „Das kirchliche Leben und die Kirchenbauten in Forchheim, Mörsch und Neuburgweier“:
    • Donnerstag, 26. Februar 2026, 19 Uhr, Bürgersaal im Bürgerhaus
  • „Forchheim, Mörsch und Neuburgweier – vom frühen Mittelalter bis zur Neuzeit“:
    • Donnerstag, 19. März 2026, 19 Uhr, Bürgersaal im Bürgerhaus

Der Eintritt ist jeweils frei.

Die Publikation „Rheinstetten – Forchheim, Mörsch und Neuburgweier von den Anfängen bis zur Gegenwart“ ist zum Preis von 24,90 € im Bürgerbüro, bei Schreibwaren Leibold, im Stadtarchiv und im Museum erhältlich.


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