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Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus / Aufstehen für die Demokratie


Menschen vor dem Technischen Rathaus in der Badener Straße 1

Eine halbe Stunde für die Opfer von damals und für unsere Demokratie heute zusammenstehen, dazu hatten die Stadt Rheinstetten, die Parteien im Gemeinderat und die Kirchengemeinden Rheinstettens die Einwohnerinnen und Einwohner aufgerufen. Und sie kamen: Mehr als 200 Menschen standen vergangenen Samstag, am offiziellen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, am Technischen Rathaus zusammen. Sie lauschten in unmittelbarer Nähe zum Euthanasie-Mahnmal den Worten von Initiator Christoph Lembach (SPD), Oberbürgermeister Sebastian Schrempp und den Kirchenvertretern Ann-Kathrin Peters, Sebastian Bauer-Hoffmann und Reinhart Fritz.

„Nie wieder ist jetzt“ stand auf dem Plakat einer Besucherin zu lesen. OB Schrempp freute sich über jeden einzelnen, der den Weg gefunden hatte. Er rief aber auch dazu auf, „sich mit den politischen Botschaften aller Seiten offen und offensiv auseinander zu setzen.“ Denn „Das Ignorieren und Ausgrenzen der Populisten schweißt die anderen zusammen.“ Man müsse mehr tun, als heute hier zu sein. „Zeigen wir gemeinsam Haltung im Alltag. Ob beim Elternabend, am Arbeitsplatz, im Sportverein oder beim Stammtisch. Dort treten wir Hass und Hetze entgegen“, rief Schrempp auf.

Mit einer Schweigeminute für alle Opfer von damals und heute endete die Veranstaltung – manche standen noch lange zusammen und tauschten sich in betroffenen Gesprächen aus.


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