Forchheim wird im Kern verändert

| Aus dem Gemeinderat


Sanierungsprojekt für die Ortsmitte rückt näher / Fördertopf soll angezapft werden

Adlerstraße Rheinstetten
Einiges vor der Brust: Die Adlerstraße und das Areal um Alte Schule und Altes Rathaus sind Teil des Sanierungsgebiets Forchheim. Foto: Ulrich Krawutschke

Wie für das Gebiet Stadtmitte Mörsch soll es auch für die Stadtmitte Forchheim eine städtebauliche Erneuerung geben. Ein Antrag auf Aufnahme in ein Förderprogramm soll nach Abstimmung mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe laut Manuela Bader von der LBBW Kommunalentwicklung (KE) GmbH bis zum 30. September 2020 gestellt werden. Dazu ist eine vorbereitende Untersuchung (VU) erforderlich. Daher wurde vom AUT einstimmig ein Gebiet zwischen B 36, Sofienstraße, Tiefgestade, entlang dem alten Federbach bis zur nördlichen Rathausstraße, weiter entlang der Kraichgaustraße bis zur Konrad-Adenauer-Straße und der Albgaustraße wieder zur B 36 festgelegt. Mit der Untersuchung soll wie in Mörsch die KE beauftragt werden. Zur VU gehören die Anhörung der betroffenen Bürger sowie der Träger öffentlicher Belange. Eine mögliche Aufnahme in ein Förderprogramm könne im Frühjahr 2021 erfolgen, meint Bader, die auch davon ausgeht, dass bei der Sanierung ein vereinfachtes Verfahren angewandt werden kann.

Gefragt wurde, ob die hohe Förderung für Mörsch Einfluss auf die Fördermittel für Forchheim haben könne, meinte Bader, „bei Kommunen mit vergleichbarer Größe sind mehrere Sanierungsgebiete üblich“ und Bürgermeister Michael Heuser fügte an: „Wir haben Jahrzehnte nichts gemacht, das holen wir jetzt nach.“(m.f.G.d.BNN)


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