Erfolgreiche Bürgerbeteiligung . . .

| Stadtentwicklungskonzeption-Stadtmitte


Bürgerbeteiligung in der Schwarzwaldschule

Im Jahr 2003 hat der Gemeinderat eine Stadtentwicklungskonzeption für Rheinstetten erarbeitet und die Entwicklung unserer Stadt in den letzten Jahren entlang dieser Richtlinien gesteuert. Damit die Stadtentwicklungskonzeption auch in Zukunft als Orientierung für unsere Bürgerinnen und Bürger, die Verwaltung, die Politik sowie potenzielle Investoren dienen kann, wurden die Ziele aus dem Jahr 2003 jetzt in einer Bürgerbeteilung auf ihre Aktualität überprüft.

Welche Empfehlung zur Fortschreibung der Stadtentwicklungskonzeption gibt der Gemeinderat? Welche Auffassungen des Rates werden von unseren Bürgerinnen und Bürgern geteilt? Welche Ziele des Rates sollen ergänzt werden? Welche sind zu überprüfen?

Rund 40 interessierte Rheinstettener Bürgerinnen und Bürger meldeten sich über einen im September im Amtsblatt beigelegten Anmeldeflyer zur zweitägigen Bürgerbeteiligung am 14. und 15. November 2014 in der Schwarzwaldschule an. Dabei nutzten sie die Möglichkeit, sich intensiv mit der Empfehlung des Gemeinderates auseinander zu setzen und diese gemeinsam unter fachkundiger Moderation von Frau Ute Kinn vom Büro GRiPS aus Ettlingen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung zu diskutieren.

Am Freitagabend, 14. November 2014, hat Herr Oberbürgermeister Schrempp in einer Informationsveranstaltung einen Rückblick auf die Stadtentwicklungskonzeption 2003 geworfen und die Empfehlung des Gemeinderates zur Fortschreibung der Stadtentwicklungskonzeption vorgestellt. Um neben den Anregungen der Teilnehmer/-innen der Bürgerwerkstatt weitere Anregungen aus der Bürgerschaft in die Fortschreibung des Stadtentwicklungskonzepts einfließen lassen zu können, hat die Stadtverwaltung im September und Oktober dieses Jahres eine schriftliche Bürgerbefragung durchgeführt. Für die Teilnahme an dieser Umfrage wurden 1.500 per Zufallsverfahren ausgewählte Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren dazu aufgefordert, anhand eines Fragebogens die Stärken Rheinstettens zu benennen, Anregungen und Wünsche zur Veränderung zu formulieren und über die Gemeinderatsempfehlungen zu diskutieren.

In der Informationsveranstaltung stellte Frau Kinn vom Büro GRiPS aus Ettlingen einen Auszug der Ergebnisse vor. So haben insgesamt 329 Rheinstettener Bürgerinnen und Bürger den Fragebogen ausgefüllt zurückgeschickt, dies entspricht einer positiven Rücklaufquote von 22 Prozent. „Es freut uns, dass so viele Bürgerinnen und Bürger an der Bürgerbefragung teilgenommen und den Empfehlungen des Gemeinderates mehrheitlich zugestimmt haben.“, so Oberbürgermeister Schrempp.

In der ganztägigen Bürgerwerkstatt am Samstag, 15. November 2014, befassten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in verschiedenen Arbeitsgruppen mit den Stärken und Schwächen Rheinstettens sowie ihren Wünschen und Zielen für die Zukunft und glichen diese mit der Empfehlung des Gemeinderats ab. Ergänzungen wurden ebenfalls aufgenommen. Anschließend wurden daraus Ziele, Maßnahmen und Projekte für die Fortschreibung der Stadtentwicklungskonzeption für das Jahr 2025 abgeleitet und in einer Bürgerempfehlung an den Gemeinderat festgehalten. „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben in den zwei Tagen intensiv zusammengearbeitet und konstruktive Ziele und Maßnahmen für die zukünftige Ausrichtung unserer Stadt erarbeitet. Ich danke allen Beteiligten für ihr Engagement und den produktiven Gestaltungsprozess.“, so Oberbürgermeister Schrempp.

Im Rahmen einer öffentlichen Ergebnispräsentation am 27.01.2015, um 19.00 Uhr, im Rathaus Alte Schule, werden die Ergebnisse aus der Bürgerwerkstatt öffentlich vorgestellt und die Bürgerempfehlung an den Gemeinderat übergeben. Ebenso werden die Ergebnisse auf unserer Homepage sowie in Rheinstetten aktuell veröffentlicht. Im März nächsten Jahres soll der Gemeinderat das fortgeschriebene Stadtentwicklungskonzept beschließen.


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