Aus dem Gemeinderat

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Planung vergeben

Den Auftrag zur Aufstellung des Bebauungsplans „Baumgarten“ in Neuburgweier vergab der Ausschuss für Umwelt und Technik einstimmig für 23 000 Euro an das Büro Schöffler stadtplaner.architekten aus Karlsruhe. Ziel, so Sigrid Telpl von der Bauverwaltung, ist ein Satzungsbeschluss bis Ende 2019 und danach eine „schnellstmögliche Umsetzung“. Für das rund 2,5 Hektar große Gebiet sind um die 40 Wohneinheiten geplant. Der Ortschaftsrat Neuburgweier begrüßt die Planungsvergabe, so Bürgermeister Michael Heuser, und wird bald über die geplanten Punkthäuser beraten.

Bebauungsplan „Tabakschuppen“

Investoren planen Wohnen und Gastronomie / Ausschuss sagt „ja“

Einstimmig hat der Ausschuss für Umwelt- und Technik der Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes „Tabakschuppen“ in der Rosenstraße in Forchheim zugestimmt. Dieser Plan ersetzt dann im für das Vorhaben begrenzten Geltungsbereich den Bebauungsplan „Ortsmitte Forchheim“.

Hier wollen, wie berichtet, die Forchheimer Georg und Marius Seemann die beiden stadtbildprägenden und unter Denkmalschutz stehenden zwei Tabakschuppen für Wohn- und Gastronomiezwecke nutzen. Das allerdings ist in einem allgemeinen Wohngebiet nicht möglich, weil es die Nutzung auf Bewohner beschränken würde. Beispielsweise wegen Trauerfeiern sei aber auch mit auswärtigen Gästen zu rechnen. Deshalb die Bebauungsplanänderung. Denn die Stadt hat Interesse an Erhalt und sinnvoller Nutzung der Schuppen. Bis zum Satzungsbeschluss des Bebauungsplanes soll es auch einen Durchführungsvertrag geben, der beispielsweise die Bauverpflichtung und die Fristen enthält. Eckpunkte sind auf Wunsch der Investoren eine von ein auf 1,5 Quadratmeter vergrößerte Werbefläche, die aber dann nicht mehr freistehend sondern am Gebäude angebracht wird. An Stellflächen werden sechs bis sieben erforderlich. Zudem darf es nach der Planung eine Aufschüttung zwischen den beiden Schuppen geben, um eine barrierefrei zugängliche Außenbewirtschaftung zu ermöglichen. Und schließlich ist auch die Denkmaleigenschaft festgeschrieben.

Von „Zustimmung“ (Manfred Rihm, ULR) über „macht Sinn, die Schuppen zu nutzen“ (Christopher Essig, CDU) und „gute Idee“ (Walter Linsin, SPD) bis hin zu „Vorhaben ist eine Bereicherung“ (Claudia Lahn, Grüne) reichten die zustimmenden Kommentare. Als nächstes geht der Bebauungsplan in die Offenlage und die Träger öffentlicher Belange werden gehört.

Billigere Lösung doch umsetzbar?

Mit der Vorlage der Verwaltung zu einer Änderung der Fassadenausführung im Zuge der Sanierung Schwarzwaldschule war der AUT nicht einverstanden. Ursprünglich geplant war eine Stahlkonstruktion als Tragwerk für eine Pfosten-Riegel-Konstruktion mit separater Dachkonstruktion, die jetzt durch eine selbsttragende Pfosten-Riegel-Konstruktion mit integriertem Dach inklusive Rauch-Wärmeabzügen ersetzt werden sollte.

Gefordert wurden von Franz Deck (CDU), Walter Linsin (SPD) und Babette Schulz (Grüne) mehr Transparenz bei der Darstellung der Änderungsgründe. Das sagte Bürgermeister Michael Heuser zu.(m.f.G.d.BNN)


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