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Asiatische Tigermücke in Rheinstetten

| Aus dem Gemeinderat


Tigermücke
Asiatische Tigermücke (Foto: B. Pluskota, KABS e.V.)

Die Asiatische Tigermücke, ursprünglich aus Südostasien, hat sich inzwischen in Europa ausgebreitet. Ihre Etablierung in Rheinstetten wurde erstmals 2023 in Mörsch nachgewiesen. Hierzu stellte nun Martin Reuter, Mitarbeiter der Stadt Rheinstetten im Bereich Tiefbau und Umwelt, den Sachstandsbericht in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik im Gemeinderat vor.

Umgehend habe die Stadt und die Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (KABS) 2023 mit Maßnahmen reagiert, deren Aufwand jedoch die Möglichkeiten der Kommune übersteige, da die Tigermücke nicht mehr nur in einem Straßenzug vorkomme. „Die Asiatische Tigermücke wird sich so oder so ausbreiten“, so Franziska Nösner, ebenfalls Mitarbeiterin Tiefbau und Umwelt. „Das können wir nicht mehr verhindern.“ Nun gehe es darum, die Bürgerinnen und Bürger in die Bekämpfung einzubinden und dadurch das Vorkommen gering zu halten.

Die Tigermücke ist anspruchslos bei der Wahl ihrer Brutstätten und nutzt kleinste Wasseransammlungen in Behältnissen. Sie gilt hierzulande bisher nicht als Gesundheitsgefahr im Sinne des Infektionsschutzgesetzes, kann jedoch in tropischen Regionen Krankheitserreger übertragen - siehe auch www.kabsev.de.

Für 2025 plant die Stadt Rheinstetten, die Bürger intensiver einzubinden. Maßnahmen wie Beratungen, Infoveranstaltungen und die Verteilung von Bti-Tabletten* sollen helfen, die Populationsdichte zu kontrollieren. Die Verwaltung betont die Notwendigkeit der Eigenverantwortung der Bürger, um Auswirkungen auf Lebensqualität und Gesundheitsrisiken zu minimieren.

Ihre Mithilfe ist gefragt: Bitte leeren Sie regelmäßig Wasseransammlungen und nutzen Sie die bereitgestellten Informationsangebote.

*Bti-Tabletten liegen ab Saisonbeginn im Bürgerbüro im Rathaus Mitte und auf dem Wertstoffhof aus. Genauere Infos folgen.


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