Lärmaktionsplanung (LAP)

Öffentlichkeitsbeteiligung zur Lärmaktionsplanung Rheinstetten

Ein möglichst reduzierter Geräuschpegel trägt erheblich zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Lärm kann die Lebensqualität mindern und gesundheitliche Risiken zur Folge haben. Deshalb hat die Europäische Union mit der Umgebungslärmrichtlinie ein europaweit einheitliches Konzept festgelegt, um Belastungen durch Umgebungslärm zu verhindern, zu vermeiden oder zu mindern. Gemeinderat und Stadtverwaltung haben hierzu eine Lärmschutzaktionsplanung beschlossen, bei der Sie als Einwohnerinnen und Einwohner Rheinstettens Ihre Anregungen mit einbringen können.

Als Grundlage wurde eine flächendeckende Kartierung des Straßen- und Schienenverkehrslärms durchgeführt. Untersucht wurden dabei alle Straßenabschnitte mit mehr als 4.000 Fahrzeugen pro Tag sowie die Eisenbahnstrecke der DB AG im Bereich Silberstreifen.

Auf Basis der Erkenntnisse aus Kartierung und Identifizierung lärmbetroffener Einwohnerinnen und Einwohner (Hotspot-Analyse) wurden für den Entwurf des Lärmaktionsplans mögliche Lärmminderungsmaßnahmen ermittelt und dargestellt. Dieser Entwurf wurde vom Ausschuss für Umwelt und Technik mit Beschluss vom 13.05.2014 verabschiedet.


Verfahren einer Lärmaktionsplanung

Die Anlage 5.1 zeigt den möglichen Ablauf einer Lärmaktionsplanung. Dabei sind alle möglichen Schritte einer Lärmaktionsplanung dargestellt, wobei auch ein vereinfachter Ablauf des Verfahrens möglich ist.

Der Beteiligung der Öffentlichkeit, der Träger öffentlicher Belange sowie den politischen Gremien wird im Rahmen der Lärmaktionsplanung entsprechend den Vorgaben der EU-Umgebungslärmrichtlinie ein großes Gewicht beigemessen. Die Mitwirkung der Öffentlichkeit bei der Ausarbeitung und Überprüfung der Lärmaktionsplanung ist in § 47d Absatz 3 des BImSchG geregelt.

Auf Basis der Erkenntnisse aus Kartierung und Identifizierung lärmbetroffener Einwohnerinnen und Einwohner (Hotspot-Analyse) wurden für den Entwurf des Lärmaktionsplans mögliche Lärmminderungsmaßnahmen ermittelt und dargestellt. Dieser Entwurf wurde vom Ausschuss für Umwelt und Technik mit Beschluss vom 13.05.2014 verabschiedet.

Der Entwurf der Lärmaktionsplanung wurde vom 18.07.2014 - 18.08.2014 im Technischen Rathaus in der Badener Straße 1 öffentlich ausgelegt. Anregungen konnten bis zum 01.09.2014 abgegeben werden.

Der Entwurf und die dazu eingegangenen Stellungnahmen der Bürger und der Träger öffentlicher Belange wurden anschließend intensiv - insbesondere mit den Straßenverkehrsbehörden - diskutiert. Leider konnten die ursprünglichen Planungen aufgrund der geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen nicht aufrechterhalten werden. In den Sitzungen des AUT vom 19.01.2016 und des Gemeinderates vom 23.02.2016 wurde die Endfassung der Lärmaktionsplanung beschlossen.

Hier zur Endfassung der Lärmaktionsplanung in PDF-Form Teil 01

Hier zur Endfassung der Lärmaktionsplanung in PDF-Form Teil 02

Hier zur Endfassung der Lärmaktionsplanung in PDF-Form Teil 03