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Kreisel beim Stadthaus 1 im Frühling

Besuch im Edeka-Fleischwerk in Rheinstetten

18.01.2012

Zu Besuch im Edeka-Fleischwerk: Staatssekretäre Ingo Rust und Frank MentrupBereits in seiner Begrüßung stellte Rheinstettens Oberbürgermeister Sebastian Schrempp fest, dass es um das Edeka-Fleischwerk ruhig geworden und die Stadt froh sei, einen solchen Arbeitgeber auf ihrer Gemarkung beheimatet zu wissen.

 

Als Vertreter der Landesregierung informierte Edeka-Südwestfleisch Geschäftsführer Jürgen Mäder die beiden Staatssekretäre Ingo Rust (Wirtschafts- und Finanzministerium) und Dr. Frank Mentrup (Kultusministerium) sowie den Karlsruher Sozialbürgermeister Martin Lenz mit ihren jeweiligen Delegationen über das modernste Fleischwerk Europas.

 

Rund um die Uhr werden in dem Werk 2.500 verschiedene Fleisch- und Wursterzeugnisse von 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern produziert. Immerhin 40% der Belegschaft, so Mäder, komme bereits aus dem Raum Karlsruhe und im kommenden Ausbildungsjahr werde man die Zahl der Ausbildungsplätze auf 30 erhöhen. Leiharbeiter erhalten bei Bewährung eine feste Anstellung. Derzeit seien im Werk ungefähr Mitarbeiter vierzig verschiedener Nationalitäten beschäftigt.

 

Problematisch sei die Besetzung der Zerlegestraßen gewesen, da Fachmetzger auf dem regionalen Markt so gut wie nicht zu bekommen seien. Dies sei auch der Grund, warum in diesem Produk-tionsbereich Arbeitsteams aus Ungarn und Polen eingesetzt werden. Wirtschaftsstaatssekretär Ingo Rust bestätigte, dass landesweit ein massiver Mangel ausgebildeter Fachhandwerker bestehe. Auch kleine Metzgereien hätten echte Probleme gelernte Fachkräfte zu finden. Ähnlich problematisch sei die Lage bei den LKW-Fahrern. Hier herrsche ebenfalls Mangel, so Jürgen Mäder. Auf Frank Mentrups Frage, ob die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes ein Thema für die Geschäftsführung des Fleischwerkes sei, zeigte sich Mäder zurückhaltend und formulierte, der Mindestlohn sei bei einigen wenigen Bereichen grenzwertig.

 

Die beiden Staatssekretäre zeigten sich nach dem Rundgang durch alle Bereiche der Fleischfabrik stark beeindruckt nicht nur von den Produktionsanlagen, sondern auch von der Offenheit, mit der Geschäftsführer Mäder seinen Besuchern begegnete.

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