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Kreisel beim Stadthaus 1 im Frühling

Ungarn-Hymne und Badnerlied

20.11.2018

Partnerschaftsjubiläum Rheinstetten - Vecsés„Rheinstetten und das ungarische Vecsés haben viel gemeinsam“, wie Oberbürgermeister Sebastian Schrempp beim Festakt zum 25-jährigen Bestehen der Partnerschaft mit Humor vermerkte: Etwa gleiche Einwohnerzahl und Nachbarschaft zu einer großen Stadt (Karlsruhe und Budapest), in der derzeit schlechter Fußball gespielt, aber dennoch ein neues Stadion gebaut werde. Gemeinsam habe man aber auch den Glauben an ein friedvolles, freundschaftliches Europa. Vor allem wurde beim Festakt der enge Kontakt von Mensch zu Mensch deutlich, der die Partnerschaft prägt. So waren nicht nur Stadträte und Alt-Stadträte aus der Gründungszeit der Partnerschaft 1993 dabei, auch Kirchen- und Vereinsvertreter und vor allem die Gastfamilien.
 
„Die Öffnung der ungarischen Grenzen zu Österreich und der Fall der Mauer am 9. November 1989 haben dazu beigetragen, dass unsere liebenswerten Städte Partner werden konnten und heute problemlos gegenseitige Besuche möglich sind“, so der OB, der zum Festakt 29 Besucher aus Vecsés, angeführt von Bürgermeister Csaba Szlahó, begrüßte. Schrempp erinnerte an die Anfänge der Partnerschaft, für die als „Väter“ Rudi Lang aus Rheinstetten und Michael Frühwirt aus Vecsés stehen. Besonderer Dank galt allen, die die Partnerschaft durch enge Kontakte nicht nur am Leben halten, sondern stetig bereichern. Was damals Bürgermeister Kurt Roth – der den druckfrischen Jahreskalender Rheinstetten erhielt – und sein Amtskollege Imre Molnar aus Vecsés offiziell begründeten, wurde und wird von Bürgern wie Rudi und Hannelore Lang, Roland und Elisabeth Stecher, Bettina Weber und Tobias Welker aus Rheinstetten sowie dem späteren Bürgermeister Laszlo Bükk, Michael Frühwirt, Kristina Brunner und Monika Tofalvi aus Vecsés mit Leben erfüllt. „Viele starke, persönliche Freundschaften sind entstanden“, betonte der OB, der die noch lebenden Urgesteine der Partnerschaft ehrte. Die momentane Entwicklung in Europa und der Welt mache deutlich, dass Völkerverständigung nicht der Politik überlassen werden dürfe. „Es sind die Städte und ihre Bürger, die Europa am Leben erhalten.“ Er habe vor seiner ersten Reise nach Ungarn zwar viel gelesen, aber erst durch die persönlichen Kontakte beim Krautfest 2008 in Vecsés viel gelernt. „Die Freundschaft unserer Städte ist ein Auftrag für die Zukunft.“
 
„Unsere Delegation spiegelt die Entwicklung in Vecsés wider“, sagte Bürgermeister Csaba Szlahó. Vertreten seien der Gemeinderat, die donauschwäbische Selbstverwaltung von Vecsés, Kultur- und Musikverein, die Pfarrgemeinde und der Chor der „Nachtigallen“, der begleitet vom Musikverein Neuburgweier die ungarische Nationalhymne sang. Alle Gäste hatten sich erhoben, wie später auch beim Badnerlied. Szlahó verglich die 25 Jahre Partnerschaft mit der Zeitspanne zwischen Beginn von Erstem und Zweitem Weltkrieg. Anders als damals hätten die Bürger beider Städte in der „mit hohen Erwartungen und viel Neugier gestarteten Partnerschaft“ viel voneinander gelernt, Sympathien entwickelt und dauerhafte Freundschaften begründet. Auch er dankte allen, die die Partnerschaft begründet und bis heute geprägt und gepflegt haben. Er erinnerte an die Zusammenarbeit von Schulen und Vereinen und betonte, „nur menschliche Beziehungen bringen unsere Partnerschaft voran und ich glaube an die weitere gute Zusammenarbeit in Frieden und von Liebe geprägt“.
 
Nach dem offiziellen Teil, vom Musikverein Neuburgweier musikalisch gestaltet, war der Rest des Abends von persönlichen Gesprächen geprägt. Eben dem, was diese Partnerschaft ausmacht. (m.f.G.d.BNN)

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