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Kreisel beim Stadthaus 1 im Frühling

Eisenbahnbundesamt stellt Fragen zum Lärm

09.08.2017

Lärmaktionsplan EisenbahnbundesamtBahnanlieger aufgepasst: Fühlen Sie sich durch Schienenverkehrslärm gestört? Und wenn ja, durch welche Art am meisten? Durch Personen- oder durch Güterzüge? Solche Fragen stellt das Eisenbahnbundesamt an alle, die sich betroffen fühlen, im Rahmen einer „Lärmaktionsplanung“.
 
Das Eisenbahnbundesamt ist seit 2015 damit beauftragt, an Haupteisenbahnstrecken einen bundesweiten Lärmaktionsplan zu erstellen – unabhängig davon, ob an den betroffenen Schienenstrecken ein kommunaler Lärmaktionsplan besteht. Die erste Stufe des bundesweiten Lärmaktionsplans wurde 2016 abgeschlossen.
 
Derzeit wird dieser Lärmaktionsplan fortgeschrieben und es findet wie in der ersten Stufe gemäß den Vorschriften der EU-Umgebungslärmrichtlinie eine Öffentlichkeitsbeteiligung statt.
 
Wie auf der unten erwähnten Internet-Seite des Bundesamtes unter der Rubrik „Hintergründe“ zu lesen ist, sollen die Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung in einen „Teil A“ des Lärmaktionsplans einfließen, der voraussichtlich zu Beginn des kommenden Jahres bekanntgemacht werden soll. Angegeben werden soll etwa, zu welchen Tagezeiten man durch Bahnlärm gestört werde, bei welchen Tätigkeiten („Beim Einschlafen und Durchschlafen“ oder „Beim Arbeiten“) oder „welche Geräusche“ es sind, die nerven: Bremsgeräusche, Kurvenquietschen oder vielleicht „Brückendröhnen“.
 
Aber was ist denn nun eigentlich „Lärm“?
 
Lärm ist jedes unerwünschte laute Geräusch. Das Ohr nimmt die Geräusche auf und verarbeitet die darin enthaltenen Informationen. Lärm wird sehr subjektiv wahrgenommen, das heißt, jeder Mensch empfindet Geräusche unterschiedlich, den einen stören sie nicht oder nur wenig, den anderen nerven sie. Laute Musik regt zum Beispiel manche Personen auf, andere finden sie schön und wieder andere lässt sie völlig kalt. (Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit)
 
„Das Ohr ist das einzige Organ, das man nicht aktiv verschließen kann, es ist immer online“, so Oberbürgermeister Sebastian Schrempp, der die Öffentlichkeit auf die aktuelle Umfrage aufmerksam machen möchte. „Da Lärm subjektiv empfunden wird, auf Dauer aber auch krank machen oder zumindest die Leistungsfähigkeit einschränken kann, ist es umso wichtiger, die individuellen Empfindungen zu beschreiben. Nutzen Sie daher die Gelegenheit bis zum 25.08.2017, sich aktiv zu beteiligen.“
 
Von Schienenverkehrslärm Betroffene können sich über die Internetseite
 
www.laermaktionsplanung-schiene.de
 
informieren und Anregungen abgeben. Die Öffentlichkeitsbeteiligung läuft noch bis zum 25.08.2017. Den Fragebogen finden Sie hier (t.m.f.G.d.BNN)
 

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