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Kreisel beim Stadthaus 1 im Frühling

500 Deckel für ein Leben ohne Kinderlähmung

13.07.2017

Deckel-Polio_150.jpgHätten Sie gedacht, dass der Deckel Ihrer Wasserflasche Leben retten kann? „Wer schon in Afrika war und das Elend mit eigenen Augen gesehen hat, weiß, dass man auch mit wenig Aufwand Großes bewirken kann“, so Luise Schläfle, die von Bekannten von dem Verein Deckel drauf e.V. gehört hat und daraufhin beschloss: Das können die Rheinstettener auch!  Sie wandte sich deshalb direkt an Oberbürgermeister Sebastian Schrempp, der das Projekt unterstützt und dafür eine Lagerstelle auf dem Wertstoffhof einrichten ließ: „Gerade im Jahr des Festivals der guten Taten wollen wir nicht nur Geld sammeln, sondern ganz allgemein bürgerschaftliches Engagement unterstützen und auch unseren Beitrag für den guten Zweck leisten. Und hier ist das Helfen so einfach und kostenlos – wir müssen nur einen Teil unseres Mülls sammeln. Das Pfand kann auch ohne Deckel abgegeben werden.“
 
Gesammelt werden Kunststoffdeckel von Ein- und Mehrwegflaschen, Getränkekartons oder auch das gelbe Überraschungsei an 17 Sammelstationen, die Frau Schläfle und ihre Helfer regelmäßig leeren. Von dort kommen sie auf den Wertstoffhof, wo die Deckel so lange gelagert werden, bis der Verein sie für den Verkauf an ein Unternehmen der Abfallwirtschaft abholt.

 

Die Deckel bestehen aus HDPE oder PP. Dieser Kunststoff hat eine sehr hohe Dichte und lässt sich gut recyceln. Die gesammelten Kunststoffdeckel werden zu Granulat zerkleinert und dann als Regranulat mit frischen Granulat vermischt. Aus dieser Mischung werden dann andere Produkte wie beispielsweise Rohre, Gartenbänke, neue Kunststoffdeckel oder Gartenrechen hergestellt. Mit dem erwirtschafteten Erlös aus dem Verkauf der Kunststoffdeckel an die Verwertungsunternehmen durch den Verein wird das Programm „End Polio Now“ unterstützt, dass das Ziel hat, dass kein Kind auf der Welt mehr an Kinderlähmung erkranken soll. Das Virus verursacht dauerhafte Lähmungen und die Infektion verläuft oft tödlich, wenn die Atemmuskulatur befallen wird. Für eine Polio-Impfdosis benötigt man 500 Plastikdeckel. Helfen auch Sie mit und geben Sie Ihre Plastikdeckel künftig an einer Sammelstationen in Ihrer Nähe ab.

 

Alle Sammelstellen auf einen Blick:

•    Rathaus Mitte (Mörsch)
•    Technisches Rathaus (Mörsch)
•    Ev. Gemeindezentrum (Mörsch)
•    Kath. Gemeindehaus St. Ulrich (Mörsch)
•    Kindergarten Regenbogen (Mörsch)
•    Mensa im Schulzentrum (Mörsch)
•    Ev. Gemeindezentrum (Forchheim)
•    Josefsheim St. Martin (Forchheim)
•    Kindergarten St. Elisabeth (Forchheim)
•    Sportfreunde Forchheim (Forchheim)
•    Martinus Apotheke (Forchheim)
•    Ufgau Restaurant (Forchheim)
•    Kindergarten Sterntaler (Forchheim-Silberstreifen)
•    Restaurant Waldschänke (Forchheim-Silberstreifen)
•    Petras Lädle (Forchheim-Silberstreifen)
•    Bäckerei Hauser (Neuburgweier)
•    Eismüller (Neuburgweier)

Wenn sie Fragen zum Projekt „Deckel gegen Polio“ haben oder selbst eine Sammelstelle einrichten möchten, können Bürger und Bürgerinnen sich direkt an Luise Schläfle unter 01575/2747173 oder per E-Mail wenden. Weitere Informationen zum Verein unter deckel-gegen-polio.de

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