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Kreisel beim Stadthaus 1 im Frühling

Arbeitgeber Stadt Rheinstetten entwickelt Strategien für demographische Veränderungen

10.05.2017

Ergebnisdokumentation an die AmtsleitungenZwei Jahre lang wurde im Rahmen eines von der Robert Bosch Stiftung geförderten Projektvorhabens intensiv an Strategien gearbeitet, sich als Arbeitgeber auf demographische Veränderungen vorzubereiten. Nun freute sich Oberbürgermeister Sebastian Schrempp, seinen Amtsleiterinnen und -leitern die umfangreiche Ergebnisdokumentation überreichen zu können.
 
Wie alle gesellschaftlichen Bereiche wird auch das Arbeitsleben durch die demographische Entwicklung geprägt. In einigen Jahren werden überdurchschnittlich viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Stadtverwaltung altershalber verlassen, darunter auch zahlreiche der heutigen Führungskräfte. Um den Nachwuchs aus den geburtenschwächeren Jahrgängen ist durchaus eine gewisse Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt zu erwarten. „Wir stellen schon heute fest, dass viele Stellenbesetzungen schwieriger werden, da die Zahl geeigneter Bewerber abnimmt“, sagt OB Schrempp. Schon in einer ersten Förderperiode 2012/13 hatte sich die Stadtverwaltung mit der Thematik befasst, wie aus eigenen Reihen Nachwuchs für Führungspositionen gewonnen werden kann. Daher löste 2014 die Nachricht der Robert Bosch Stiftung, dass Rheinstetten erneut in eine Förderrunde aufgenommen wurde, große Freude aus – galt es doch, den bereits eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen.
 
„Generation Y“ lautete das Stichwort für das zweite Projekt. Darunter versteht man die nach 1985 Geborenen, die nicht nur mit anderen technischen Möglichkeiten aufgewachsen sind als die Älteren, sondern auch vielfach durch andere Einstellungen und Erwartungen an ihren Arbeitsplatz geprägt sind. Wie müssen die Bedingungen aussehen, damit ein Arbeitsplatz bei einem der größten Arbeitgeber Rheinstettens, der Stadtverwaltung, für sie attraktiv ist? Wie sind die Möglichkeiten zur Umsetzung, wo sind die Grenzen? Wie können alle Generationen – alt und jung – von Maßnahmen profitieren? Viele konkrete Ansätze wurden in mehreren Veranstaltungen erarbeitet. Ideen zu Lebensarbeitszeitkonten und zu mobilem Arbeiten („Homeoffice“) wurden ebenso diskutiert wie Maßnahmen zum besseren Wissenstransfer oder Mentorenmodelle zur Heranführung junger Nachwuchskräfte an Führungsaufgaben. Begleitet wurde die Verwaltung dabei von Jutta Rump, Professorin am Institut für Beschäftigung und Employability in Ludwigshafen. Zu Beginn und Ende des Projektes wurde auch der gemeinderätliche Ausschuss für Demographiefragen einbezogen.
 
Nach Projektabschluss geht es nun an die nähere Ausarbeitung der umsetzbaren Schritte, mit denen sich der Personal- und Organisationsservice der Stadt unter Einbeziehung der Personalvertretung befassen wird.

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