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Kreisel im Dezember 2016

„Mehr als eine Geldsammelaktion“

15.03.2017

Festival der guten TatenIn den Dienst des „Festivals der guten Taten“ zugunsten der Aktion Mensch stellt sich 2017 die Stadt Rheinstetten. OB Sebastian Schrempp und Uli Lange, geistiger Vater des seit mehr als 35 Jahren bestehenden Festivals, präsentierten am 9. März 2017 ein erstes Programm für Rheinstetten: „Das ganze Jahr über wollen wir Geld für die „Aktion Mensch“ sammeln, die sich mit der Förderung von sozialen Projekten und Aktionen für Inklusion einsetzt.“ Das selbstverständliche Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung in der Gesellschaft wolle man damit fördern, so Uli Lange, der mit seinem Verein „Kuratorium des Festivals der guten Taten“ mittlerweile über fünf Millionen Euro gesammelt hat, und Schrempp unisono.
 
Lange verdeutlichte auch den Pluspunkt seiner Aktion: Die Verwaltungskosten seien gleich null. In Rheinstetten wird jeder Geldbetrag zu 50 Prozent an die „Aktion Mensch“ und zu 50 Prozent für Projekte und Menschen in der Stadt weitergegeben. Und OB Schrempp, dessen Stadt erstmals die Ausrichtung des „Festivals der guten Taten“ übernimmt, will mehr als eine „Geldsammelaktion“ daraus machen. Er möchte die vielen von Kommune, Vereinen und kirchlichen Organisationen geplanten Aktivitäten nutzen, die Sensibilisierung für das Thema „Inklusion“ in Rheinstetten voranzutreiben.
 
Nicole Schumann (Wirtschaftsförderung/Stadtmarketing/Tourismus), die zusammen mit Angelika Grassel (Büro OB) das Projekt in Rheinstetten betreut, betont: „Rheinstetten ist ein Jahr lang Ausrichter des Festivals der guten Taten. Die Aktion soll aber nachhaltig wirken und auch in Zukunft Früchte tragen.“ So werde inzwischen z. B. bei der Organisation von Festen darauf geachtet, dass die Wege barrierefrei sind und Toiletten für Menschen mit Behinderung zur Verfügung stehen. „Mit solch kleinen Schritten wahren wir die Verhältnismäßigkeit und rufen das Thema Inklusion immer wieder ins Gedächtnis, ohne den mahnenden Zeigefinger zu erheben“, ergänzte OB Schrempp.
 
Das „Festival der guten Taten“ wird schon bei der Sportlerehrung am 25. März einbezogen. Damit verknüpft ist die erstmalige Vergabe eines Sonderpreises für Sportler mit Behinderung. Und es wird im März noch Beratungen im Gemeinderat geben, in Rheinstetten einen Beirat für Menschen mit Behinderung zu gründen. Erfreut zeigte sich Uli Lange, dass schon viele Organisationen in Rheinstetten signalisiert haben, tatkräftig mitzuwirken, damit das Festival ein Erfolg wird.
 
Nach der Eröffnung der Aktivitäten geht es in Rheinstetten Schlag auf Schlag weiter: Am 2. April läuft bei allen Teilnehmern des verkaufsoffenen Sonntags eine Spendenaktion. Drei Tage später organisiert die heimische Bürgerstiftung eine Rheinstettener Begegnung, in der sich Menschen zwanglos zum Gedankenaustausch treffen wollen. Spendenaktionen wird es auch beim Fährfest in Neuburgweier und beim Dorffest in Forchheim im Juli geben. Jede Menge zusätzlicher Programmpunkte sind bis zum Jahresende geplant, ergänzen Uli Lange und Sebastian Schrempp. Weitere Rheinstettener Organisationen hätten ihre Bereitschaft signalisiert, etwas auf die Beine zu stellen.
 
„Das Festival der guten Taten ist mir ganz persönlich eine Herzensangelegenheit, weil Inklusion für eine lebenswerte und lebendige Gesellschaft wichtig ist“, so Schrempp. Das Festival soll dabei Impulse geben, die nachhaltig in der Stadt wirken. (m.f.G.d.BNN)
 
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