Der positive ländliche Charme und die Identität der drei Ortsteile Forchheim, Mörsch und Neuburgweier blieben erhalten. Die Stadt Rheinstetten entstand 2000 aus der Gemeinde Rheinstetten, deren Zusammenschluss 1975 aus den bis dahin selbständigen Gemeinden Forchheim, Mörsch und Neuburgweier erfolgte. Politisch gehört Rheinstetten zum Landkreis Karlsruhe.
Rheinstetten verfügt über ein weitläufiges Radwegenetz, über das man die naturverbundene Region kennen – und lieben – lernen kann. So auch das idyllische Naturschutzgebiet Fermasee. Die Naturschutzgebiete "Allmendäcker" und "Dreispitz" auf der Niederterrasse östlich von Mörsch mit bemerkenswerten Trockenbiotopen, seltenen Wärme liebenden Pflanzen und Boden brütenden Vogelarten, sowie "Altrhein Neuburgweier" und "Rheinniederung" mit ausgedehnten Feuchtgebieten in der Rheinniederung sind beliebte Naherholungsgebiete.
Zwei Drittel der Gemarkung Rheinstetten sind Wald- und Naturflächen, wobei sich insbesondere in den Rheinauen eine wertvolle Landschaft herausgebildet hat, die vorbildlich geschützt wird. Die Vernetzung von Wiesen und Kleingewässern, das Anpflanzen von Hecken und Obstbäumen sowie die Wiederansiedlung des Weißstorchs haben Rheinstetten höchste Anerkennung und mehrere Umweltpreise eingebracht.
Der Epplesee in der Nähe des Hardtwaldes lockt das ganze Jahr als Freizeit- und Erholungsgebiet. Im Sommer bietet der Epplesee vielfältige Wassersportmöglichkeiten. Wetterunabhängig können Sie in unserem Hallenbad in Forchheim schwimmen und auch saunieren.
Kulturliebhaber/-innen informieren sich im PAMINA-Museum für Siedlungsgeschichte im Ortsteil Neuburgweier über die wechselvolle Geschichte der Region. Die Kirche St. Ursula in Neuburgweier beeindruckt mit Wandmalereien und Glasarbeiten des Künstlers und Rheinstettener Ehrenbürgers Prof. Emil Wachter.
Der freundschaftliche Austausch mit internationalen Partnerstädten wird gepflegt. So bestehen offizielle Partnerschaften mit Vecsés in Ungarn, mit Navarrenx in Frankreich und mit Palca in Peru.