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Angebote für Kindergärten, Schulen und Kindergruppen

Gruppenführungen
Der Heimatverein bietet den Kindergärten und Schulen altersgemäße Museumsführungen nach Vereinbarung an.
 
Im Anschluss an die Führung kann noch entsprechend des Alters und der Interessen der Gruppe eine kleine Aktion mit den Kindern durchgeführt werden: 

  • Abmalen des Rheinstettener Wappens auf Papier
  • Ausfüllen des Museumsquiz (Altersgruppe 7-10 Jahre)
  • Butter im Butterfasss selbst herstellen und anschließend mit einer Brezel essen. Beitrag pro Kind: 0,80 €
  • Anschauliche Darstellung der Flachsverarbeitung und selbst Flachskordeln aus Leinenfasern herstellen (Kordeln aus einem Flachsfaden drehen (Kindergarten/ Grundschule) bzw. Faden aus Flachsfasernspinnen und Kordel drehen (ab 10 Jahren)) Beitrag pro Kind: 0,10 €

Arbeitsblätter für Schüler
Für die Klassenstufen 5/6 aller Schularten wird ein ausführliches Fragenkompendium erarbeitet, anhand dessen die Schüler sich die Inhalte der Dauerausstellung selbst erarbeiten können.

Kindergeburtstag im Pamina-Museum

Geburtstag im Museum feiern? Hier können die Gäste 

  • töpfern,
  • Papier schöpfen,
  • Kuckuckspfeifen basteln (nur im April/Mai möglich),
  • Kerzen ziehen,
  • Butter herstellen oder
  • Flachs spinnen.

Ein Geburtstagsprogramm dauert ca. 2 Stunden. Nach dem Besuch des Museums gibt es eine kleine Pause für den Geburtstagskuchen. Danach wird fleißig gebastelt. Jeder geht mit einer kleinen Bastelarbeit nach Hause. So bleibt der Geburtstag im Museum bestimmt bei allen Freundinnen und Freunden in ganz toller Erinnerung bleiben.

 

Mehr Infos:
Kurt Roth, Tel: (0721) 5 96 62 60
 
Für die Kosten wird ein kleiner Beitrag erhoben.

Offene Bastelangebote für Kinder und Jugendliche

Während der Öffnungszeiten des Museums werden von Zeit zu Zeit offene Workshops für Kinder und Jugendliche angeboten. Solange die Erwachsenen das Museum besuchen, können die Kinder in diesen Workshops ganz praktisch einen Einblick in das Leben unserer Vorfahren bekommen.

 
Die Workshops werden zum größten Teil von Mitgliedern des Heimatvereins ehrenamtlich durchgeführt. Sie sind meist kostenlos. Nur für das Material wird ein kleiner Kostenbeitrag erhoben. Aktuelle Veranstaltungen sind unter Termine des Museums vermerkt.

Workshop: Pfeifen schnitzen

Kuckuckspfeifen

Weiden gedeihen in den feuchten Auen rund um Neuburgweier bestens. Die Bevölkerung pflegte und hegte diese Baumart. In den Ortschaften im Tiefgestade entstanden wichtige Erwerbszweige durch die Nutzung der Weide wie die Korbflechter und die Holzschuhmacher. Diese Berufe sicherten den Menschen in dieser kargen Gegend früher ein sicheres und gutes Einkommen.

Bild einer geschnitzten Kuckuckspfeife
Doch nicht nur den Erwachsenen diente die Weide. Die Kinder, vor allem die Buben, warteten im Frühjahr auf die jungen Weidentriebe, ließen sich doch mit ihnen die herrlichen Kuckuckspfeifen basteln. Nur im Frühjahr, wenn die Rinde des Weidenbaumes noch saftig ist, kann man aus einem frisch geschnittenen Weidenstock eine Pfeife basteln. Bläst man kräftig in sie hinein, so entsteht ein lauter Flötenton, dessen Höhe man auch noch etwas verändern kann. Das macht riesig Spaß!

Workshop: Papier schöpfen

Wer kann sich heute die Welt ohne Papier vorstellen? Es begleitet uns von der frühen Kindheit bis zum späten Alter. Es spielt in unserem Alltag als Brief, Banknote, Buch, Tapete oder Taschentuch eine wichtige Rolle. Seinen Namen hat das Papier von Papyrus, einem Vorläufer des heutigen Papieres. Die Anfänge der Papierherstellung stammen aus Nepal, China und Japan, wo aus gekochten und geklopften Fasern der verschiedensten Pflanzen die ersten Papiere geschöpft wurden.
 

Das Schöpfen von Papier ist also ein altes Handwerk, das zu entdecken sich lohnt. Es geht darum, selbst zu erfahren, wie aus altem, gebrauchtem Papier wieder ein neues Papier wird. Es ist etwas Besonderes, aus Papierbrei – hergestellt aus Altpapier – neues Papier entstehen zu sehen. Und mischt man noch Blüten und Blätter unter den Papierbrei, bekommt man die schönsten Grußkarten.

 

Im Workshop gibt es die Möglichkeit, selbst einige Papiere zu schöpfen und zu gestalten.

Papier schöpfen

Papier schöpfen

Workshop: Kerzen ziehen
Kerzen ziehen ist eine alte, einfache Handwerkskunst, die früher, als es noch kein elektrisches Licht gab, weit verbreitet war. Kerzen werden heute normalerweise industriell gefertigt. Das Kerzenziehen von Hand kann man nur noch in Museen oder bei Kunsthandwerkern sehen.Der Heimatverein bietet in der Vorweihnachtszeit das Kerzenziehen für Kinder und Jugendliche in einer offenen Mitmachaktion an. Aber auch für einen Kindergeburtstag ist das Kerzenziehen eine tolle Attraktion.
 
Eine Kerze entsteht, wenn ein Docht immer wieder in flüssiges Wachs getaucht und zwischendurch abgekühlt wird. Bei jedem Tauchvorgang bildet sich auf Docht und Kerze eine neue Schicht Wachs. Der Tauchvorgang wird so lange wiederholt, bis die Kerze die gewünschte Dicke hat. Zuletzt wird die Kerze noch in buntes Wachs getaucht und so erhält man eine wunderschöne, rote, blaue, gelbe oder grüne Kerze.
 
Das Kerzenziehen ist ungefährlich, denn das Wachs wird im Wasserbad nur auf ca. 70° erwärmt. Selbst wenn ein Kind mit dem flüssigen Wachs in Berührung kommt, gibt es keine Brandblasen. Gefährlich kann es nur werden, wenn man es auf höhere Temperaturen bringt. Wachs darf nur im Wasserbad erhitzt werden. Wenn es direkt im Topf erhitzt wird, kann es sehr heiß werden und gefährliche Brandverletzungen verursachen.
Workshop: Schreiben mit dem Federkiel

Sandbüchsen, Federmesser und Gänsefedern standen bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts auf jedem Schreibpult. Goethe, Schiller und alle anderen Dichter dieser Zeit verfassten ihre Werke mit dem Federkiel. Etwa 50 Millionen Federkiele wurden in Deutschland pro Jahr benötigt. Die meisten Federn kamen aus Polen und Rußland, wo Gänse in riesigen Scharen vor allem für Schreibfedern gezogen wurden. Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts ersetzten Stahlfedern die teuren und kostbaren Gänsekiele.

  
Das Schreiben mit dem Gänsekiel war eine mühsame Arbeit. Der Kiel musste gehärtet und die Spitze immer wieder nachgespitzt werden. Nach nur wenigen Buchstaben musste die Feder wieder in die Tinte eingetaucht werden. Und dann immerzu diese Tintenkleckse! Dagegen ist das Schreiben mit dem Füllfederhalter, wir wie ihn heute benutzen, ein Kinderspiel.
 
Um diese alte Schreibtechnik mit ihrem besonderen Reiz kennenzulernen, bietet der Heimatverein Workshops „Schreiben mit dem Federkiel“ an. Es ist nicht einfach, gleich ganze Wörter und Sätze mit dem Federkiel zu schreiben. Man bekommt bei diesen Versuchen gewaltigen Respekt vor der Schreibleistung unserer Vorfahren. Doch nach einigem Üben ist jeder in der Lage, eine schöne Gratulationskarte selbst zu entwerfen und zu schreiben.

Schreiben mit dem Federkiel

Schreiben mit dem Federkiel

 

 

 

Öffnungszeiten

14.00 - 17.00 Uhr

Genaue Tage in der

mittleren Spalte

  

Adresse

Rheinstraße 16

76287 Rheinstetten

 

Parkmöglichkeiten

beim Gebäude

  

Öffentliche Verkehrsmittel

Bus 106

Haltestelle "Auer Straße"

 
(c) Stadt Rheinstetten  Rappenwörthstraße 49  76287 Rheinstetten

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Telefon: +49 7242 95140 | E-Mail: rathaus@rheinstetten.de | Internet: http://www.rheinstetten.de/