Man sieht es ihm nicht auf den ersten Blick an: Auch der Fermasee ist ein Baggersee. Zur Kies- und Sandgewinnung wurde vor Jahrzehnten ein Altarm des Rheines ausgebaggert, dies erklärt auch seine halbrunde Form.
Heute ist der Fermasee Bestandteil des Natur- und Landschaftsschutzgebietes Altrhein Neuburgweier.
Hier finden Gäste die Stille, die im Alltag viel zu oft fehlt. Zum Schutz, vor allem der Vogelwelt, ist auf dem See jegliches Boot fahren nicht erlaubt. Im südöstlichen Bereich ist das Baden gestattet, dort gibt es auch einen Parkplatz. Der Fermasee wird vor allem von Besuchern geschätzt, die beim Baden ein landschaftliches Erlebnis und Schatten im Uferbereich suchen und auf Trubel verzichten können.
Ein bei der Stadtverwaltung erhältliches Informationsblatt („Naturschutzgebiet Altrhein Neuburgweier“) informiert über ökologische Besonderheiten, erklärt die bewegte Geschichte der vom Rhein immer wieder veränderten Landschaft und informiert auch darüber, was im Schutzgebiet erlaubt ist und was unterlassen werden sollte.
Anfahrt
Wer mit dem Auto anreist, findet Parkmöglichkeiten (während der Sommermonate kostenpflichtig) an der Südseite des Fermasees. Das Parken ist erlaubt zwischen 6 Uhr morgens und 22 Uhr abends.
Sehr gut erreichbar ist der Fermasee auch mit dem Fahrrad, z. B. auf dem Damm parallel zum Rhein von Karlsruhe aus oder von Au am Rhein, ebenfalls auf dem Damm.