AK Artenvielfalt
Im Juni 2002 fand der erste Tag der Rheinstettener Artenvielfalt statt. Mit unterschiedlichen Methoden wurde die Rheinstettener Fauna und Flora von den Bürgern fachkundig erschlossen. Sie wurden dabei von namhaften Artenexperten unterstützt. Auf den Exkursionen wurden über 1000 Tier- und Pflanzenarten nachgewiesen. Darunter sind viele seltene Falter und Käfer. Die Auswertung der Artenlisten ist noch nicht abgeschlossen. Der Arbeitskreis sucht fachkundige Verstärkung, damit ein weiterer Tag der Artenvielfalt in Planung genommen werden kann.
AK Eine Welt www.eine-welt-rheinstetten.de
Mit dem Rheinstettener Storchenkaffee hat der Faire Handel in Rheinstetten Fuß gefasst. Das Ziel des Arbeitskreises ist der Ausbau des vorhandenen Angebotes sowie die Ausweitung des fairen Handels auf weitere Produkte. Hierzu wurden Kampagnen wie Fit for Fair sowie Veranstaltungen wie z.B. die alljährliche Faire Woche mit abwechslungsreichem Programm in Rheinstetten organisiert. Hinzu kommen informative Werbeaktionen in Kindergärten, Schulen und auf Vereinsfesten. Derzeit ist eine neue Marketing-Strategie in Zusammenarbeit mit dem Eine-Welt-Netzwerk in Entwicklung.
AK Hochwasserschutz
Der geplante Bau des Hochwasserrückhalteraumes Bellenkopf-Rappenwörth, zu dem das Land Baden-Württemberg im Rahmen des Integrierten Rheinprogrammes verpflichtet ist, wirft viele Fragen in Bezug auf die aktuelle und künftige Hochwassergefährdung auf. Innerhalb des geplanten Rückhalteraumes liegen die Naherholungsgebiete am Fermasee und des äußeren Kastenwörth. Durch Informationsveranstaltungen will der Arbeitskreis zu einer Versachlichung der Diskussion beitragen. Als Referenten waren beteiligte Gutachter und Planer, Entscheidungsträger, aber auch von der Umsetzung Betroffene wie z.B. die Hilfsorganisationenen des Katastrophenschutzes eingeladen und konnten den Bürgern viele offene Fragen kompetent beantworten.
AK Runder Tisch
Dieser Arbeitskreis brachte alle an einem "Runden Tisch" zusammen, die im weitesten Sinne die Rheinstettener Landschaft nutzen: Die Jäger, die Hundebesitzer, die Reiter, die Spaziergänger und Fahradfahrer, die Fischer, die Wassersportler, ...
Bei diesen fruchtbaren Diskussionen wurde eine Empfehlung für die Landschaftsnutzer erarbeitet.
Der Personenkreis um den Runden Tisch ist eine feste Größe bei den jährlich im Frühjahr stattfindenden Let's Putz-Aktionen, wo in Rheinstettens Landschaft mal so richtig aufgeräumt wird, was sich übers Jahr an Abfall ansammelt.
Der Runde Tisch nimmt sich jeweils "brennender" Themen an: Wegeausweisung, Epplesee, Pflegepatenschaften für Geländeabschnitte. So war z.B. auch die Carsharing-Idee Gegenstand einer Bürger-Gesprächsrunde.
Eine-Welt-Netzwerk Rheinstetten
Das Eine-Welt-Netzwerk ist ein Zusammenschluss mehrerer seit vielen Jahren engagierter Gruppen, nämlich dem Palca-Kreis, der Dritte-Welt-Gruppe Rheinstetten, der Hilfsaktion Togo Togoville e. V. und der Kolpingsfamilie Forchheim sowie der vergleichsweise jungen Agenda-21-Gruppe "Eine Welt" und der Stadt Rheinstetten. Auch der inzwischen neu gegründete Verein "Förderkreis Burkina Faso" gehört dem Netzwerk an, ebenso haben sich der "Arbeitskreis Weißrussland" sowie "Kinder des Himalaya e.V." angeschlossen. Das Netzwerk dient als offene Plattform zum Erfahrungsaustausch und als Ausgangspunkt für gemeinsame Aktionen. Gleichzeitig will das Netzwerk ein "Fenster zur Öffentlichkeit" sein, das nach dem Motto der Agenda 21: Global denken - lokal handeln die vielfachen und wachsenden Verflechtungen zwischen dem Norden und Süden unseres Planeten in Rheinstetten ins Gespräch bringt.
AK Verkehr
Ziele des AK Verkehr:
- vorhandene Sicherheitsmängel aller Art sammeln, bewerten und Lösungen zu deren Beseitigung in die zuständigen Gremien einbringen.
- Mithelfen Unfallgefahren zu vermeiden.
- Vernünftige und möglichst zukunftssichere Verkehrslösungen finden. Unter dem Motto: gleich-richtig-machen.
- die Entscheidungsträger (Gemeinderat) über die Arbeit des AK Verkehr informieren.
- Die Planung und Ausführung von verkehrstechnischen Maßnahmen gemäß den vom Gemeinderat verabschiedeten Richtlinien so beeinflussen, daß dadurch für die Bevölkerung der optimale Nutzen geschöpft werden kann.
Die Hauptarbeit des AK V besteht in der Erstellung von Mängelmeldungen.
Der AK Verkehr erörtert Sachthemen und die allgemeine Verkehrslage bzw. Sicherheitsschwachpunkte. Zu den behördlichen verkehrsrechtlichen Besprechungen werden Vorschläge eingereicht.
Der AK V bietet monatliche Zusammenkünfte und Sitzungen an unter Beachtung der Rheinstettener Erklärung vom 20. Juli 2002, um mehr Bürgerbeteiligung zu erreichen.
AK Stadtentwicklung
Der Arbeitskreis Stadtentwicklung wurde aus dem Arbeitskreis Verkehr am 8. Mai 2008 im Agendarat gegründet. Der Arbeitskreis Wirtschaft – Arbeit – Einzelhandel hat die Stadtentwicklung als Arbeitskreisprojekt bei der Gründung der Agenda im Jahr 200 benannt und Fragen und Ziele genannt:
Wo stehen wir – was müssen wir tun. Wie soll Rheinstetten 2010 aussehen. Welche Sparten von neuem Gewerbe, neuer Industrie, neuer Dienstleistungsbetriebe, Technologiepark soll angesiedelt werden. Und die Frage wurde aufgeworfen, ob Karlsruhe als Inspiration genutzt werden soll oder sich Rheinstetten im Profil von Karlsruhe absetzen soll. Ziel sollte sein, eine lebendige Stadtmitte zu gestalten.
Auch der Arbeitskreis Erholung – Landschaft – Wohnen – Verkehr hat sich Gedanken zum Thema Siedlungsentwicklung, Wohnen, Innenentwicklung, Ortszentren und Rösselsbrünnle 21 gemacht. Als Ziel nannte der Arbeitskreis den Erhalt und die Aufwertung der Ortskerne durch Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten. Maßnahmen dafür sind: Erarbeitung eines Konzepts für den Bereich Rösselsbrünnle mit Bürgerpark. Daraus entstand dann das Projekt Rösselsbrünnle 21 mit dem Ziel, ein städtebaulich und grünordnerisches Gesamtkonzept mit Bürgerpark als Erholungs-, Freizeit- und Kommunikationszentrum zu erstellen.
Um mehr Bürgerbeteilung für diese und andere Angenda-Ziele zu erreichen wurde am 20.07.2002 die Rheinstettener Erklärung in öffentlichen Bürgerforen erarbeitet und wurde vom Stadtrat, den Pfarrern der Kirchengemeinden, den Schulrektoren, den Vereinsvorständen sowie den lokalen Wirtschaftsvertretern unterzeichnet.
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